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Lexikon/Cocktails

Cognac · Schütteln

Alexander

Cognac, Kakaolikör und Sahne zu gleichen Teilen: Der Alexander ist ein süßer, samtiger Drink. Er schmeckt eher wie ein kleines Dessert im Glas als wie ein frischer Cocktail.

Stand: 17. September 2026 · Frühes 20. Jahrhundert

Alexander im Cocktailschale

Zutaten

  • 30 mlCognac
  • 30 mlbraune Crème de Cacao
  • 30 mlSahne
Glas
Cocktailschale
Methode
Schütteln
Garnitur
frisch geriebene Muskatnuss
Geschmack
cremig, süß
Kalorien
ca. 240 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,6 · 16 Bewertungen

  • Lea · September 2026

    Der erste Eindruck täuscht etwas, hinten raus kommt viel mehr.

  • Paul · September 2026

    Die Textur ist hier fast so wichtig wie der Geschmack.

  • Erik · September 2026

    Die Säure macht ihn deutlich spannender als erwartet.

  • Linda · September 2026

    Die Zitrus-/Fruchtseite macht ihn angenehmer, als ich erwartet hatte.

  • Dennis · September 2026

    Ich war überrascht wie wenig Zusatzsüße es eigentlich braucht.

  • Lukas · September 2026

    Nicht schlecht, aber mächtig ist hier schon ziemlich dominant.

  • Marlene · September 2026

    Das ist kein Mainstream-Geschmack, aber genau das mag ich daran.

  • Emma · September 2026

    Was mir gefällt: Kakao und Sahne kommt nicht nur am Anfang, sondern auch hinten raus.

  • Lena · September 2026

    Die Aromen von Kakao und Sahne kommen schön spät und bleiben dann eine Weile.

  • Nele · September 2026

    Der Drink lebt für mich eher vom Nachhall als vom ersten Schluck.

  • Laura · September 2026

    Ich finde den Drink ziemlich stimmig, nur am Ende fehlt mir etwas. Die Aromen von Kakao und Sahne bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Moritz · September 2026

    Für einen Abenddrink hat der schon ordentlich Charakter.

  • Oliver · September 2026

    Ich hab ihn länger getrunken als geplant, weil der Abgang so interessant war.

  • Nina · September 2026

    Mir fehlt nur ein kleiner Tick mehr Säure.

  • Tim · September 2026

    Ein Schluck reicht schon, um Cognac klar zu erkennen.

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Die abgemessenen Zutaten in einen Shaker geben.
  2. Reichlich feste Eiswürfel hinzufügen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln.
  3. Durch ein Barsieb ins vorgekühlte Glas abseihen; das Schütteleis bleibt im Shaker.
  4. Zum Abschluss garnieren: frisch geriebene Muskatnuss.

Wie schmeckt er?

Zuerst schmeckt man Schokolade. Der braune Kakaolikör bringt viel Süße mit, die Sahne legt sich weich darüber. Dadurch fühlt sich der Drink dick und samtig an, fast wie kalte Trinkschokolade. Der Cognac kommt erst danach durch und bringt Wärme und eine leichte Schärfe ins Spiel. Säure fehlt ganz: Im Rezept ist keine Zitrone und kein Saft, deshalb wirkt nichts frisch oder spritzig. Zwei von drei Teilen sind Alkohol, der Drink ist also stärker, als die Sahne vermuten lässt. Am Ende bleibt die geriebene Muskatnuss, die würzig und trocken nachklingt.

Wann passt er?

Der Alexander passt nach dem Essen, wenn der Nachtisch schon gegessen ist oder ihn gleich ersetzt. Wer Kaffee mit Sahne mag oder Schokolade liebt, versteht ihn beim ersten Schluck. Für Einsteiger ist er leicht zugänglich, weil nichts bitter oder sauer schmeckt. Vor dem Essen ist er dagegen die falsche Wahl: So viel Sahne und Zucker nehmen den Appetit.

Worauf es ankommt

Reibe die Muskatnuss erst über den fertigen Drink. So kommt ihr Duft direkt in die Nase, und das gehört zum Alexander dazu. Halte dich beim ersten Mal genau an die drei gleichen Teile. Ein sehr schwerer, süßer Kakaolikör deckt den Cognac sonst zu. Schüttle mit viel Eis kräftig durch, sonst bleibt die Sahne dünn und der Drink lau.

Alexander — Detail

Woher der Drink kommt

Der Alexander stammt aus der frühen Cocktailkultur des 20. Jahrhunderts. In den ersten gedruckten Rezepten steht Gin als Basis. Die Fassung mit Cognac kennt man heute unter dem Namen Brandy Alexander. Wer den Drink zuerst gemischt hat, ist nicht geklärt. Gleich mehrere Erzählungen beanspruchen die Erfindung für sich. Sicher ist nur das Bauprinzip, und das blieb über die Jahrzehnte gleich: Eine Spirituose trifft auf Kakao und Sahne. Gewechselt hat im Lauf der Zeit die Basis, nicht die Idee.

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