Zubereitung
- Den äußeren Glasrand leicht mit Limette anfeuchten und teilweise in Salz tauchen. Das Glas mit Eis füllen.
- Tequila, Grand Marnier und Limettensaft mit Eis kräftig schütteln.
- Auf das frische Eis ins vorbereitete Glas abseihen.
- Zum Abschluss garnieren: Salzrand und Limettenscheibe.
Wie schmeckt er?
Zuerst kommt die Orange. Grand Marnier ist ein Likör auf Cognacbasis, deshalb schmeckt er nicht nur nach Schale, sondern auch etwas nach Fass. Gleich danach folgt die Limette mit 15 Millilitern Saft, die Säure hält die Süße in Schach. Der Tequila steht mit 45 Millilitern im Zentrum und bringt seine Agavennote mit, etwas erdig und pfeffrig. Süß, sauer und kräftig liegen hier eng beieinander, mit einem deutlichen Übergewicht auf der Orange. Das Salz am Rand ändert alles: Ein Schluck über die gesalzene Seite schmeckt runder, ein Schluck daneben klarer und saurer.
Wann passt er?
Die Grand Margarita passt zu Tacos, Chips und allem Scharfen, ebenso zum Abend auf der Terrasse. Wer klassische Margaritas kennt, merkt hier vor allem mehr Orange und mehr Tiefe. Einsteiger tun sich damit leichter als mit einem kantigen, sehr sauren Drink. Vorsicht bleibt trotzdem angebracht: 75 Milliliter Alkohol und nur 15 Milliliter Saft ergeben einen kräftigen Cocktail.
Worauf es ankommt
Salze nur einen Teil des Randes und nur außen. So entscheidest du bei jedem Schluck selbst, ob Salz mitkommt, und es rieselt nichts in den Drink. Feuchte den Rand mit einer Limettenspalte an, dann hält das Salz. Nimm frische Limetten, Saft aus der Flasche schmeckt bitter und flach. Und gieß den fertigen Drink auf frisches Eis, nicht auf das Schütteleis: Das ist schon halb geschmolzen.

Woher der Drink kommt
Die Grand Margarita ist eine von vielen Margarita-Varianten. Solche Varianten tauschen immer denselben Baustein aus, den Orangenlikör. Hier übernimmt Grand Marnier diesen Platz. Wo und wann jemand das zuerst gemacht hat, ist nicht sauber dokumentiert. Der Effekt lässt sich dafür klar beschreiben: Ein Likör auf Cognacbasis bringt neben der Orange auch Fassnoten mit. Tequila und Limette bekommen dadurch mehr Tiefe, der Drink wirkt weicher und runder als mit einem einfachen Orangenlikör.
