Zubereitung
- Falls gewünscht, die Außenseite des halben Glasrandes anfeuchten und salzen. Das Glas vorkühlen.
- Tequila, Triple Sec und Limettensaft mit reichlich Eis kräftig schütteln.
- Ohne Schütteleis in das vorbereitete Glas abseihen.
- Zum Abschluss garnieren: halber Salzrand nach Wunsch.
Wie schmeckt er?
Vorn steht die Limette: sauer, klar, spitz. Gleich danach kommt der Tequila mit seinem würzigen Agaventon. Der Orangenlikör bringt die einzige Süße im Glas und verbindet beide Seiten. Viel Süße ist das nicht, die Margarita bleibt trocken und kurz. Durch das Schütteln wird sie eiskalt und bekommt einen leichten Schaum auf der Oberfläche. Mit 50 Millilitern Tequila ist sie kräftig. Wenn du vom Salzrand trinkst, schmeckt jeder Schluck salziger und die Säure wirkt milder.
Wann passt er?
Die Margarita trinkst du am besten vor dem Essen oder als kurzen Drink am Abend. Sie ist sauer und kräftig, also nichts für alle, die es süß mögen. Einsteiger kommen gut zurecht, sollten aber wissen: Hier steckt viel Spirituose und wenig Flüssigkeit drumherum. Wer Tequila noch nicht kennt, probiert sie am besten zuerst ohne Salzrand.
Worauf es ankommt
Salze nur die Außenseite des Glasrandes, sonst rieselt Salz in den Drink und macht ihn ungleichmäßig. Ein halber Rand lässt dir die Wahl bei jedem Schluck. Wichtiger als eine große Schale sind frisch gepresste Limetten und ein Orangenlikör, dessen Herkunft du nachvollziehen kannst. Schüttle kräftig mit viel Eis und seihe ohne das Schütteleis ab.

Woher der Drink kommt
Rund um die Margarita gibt es viele Erfinderbehauptungen aus dem mexikanisch-amerikanischen Barumfeld. Keine davon erklärt die Herkunft zweifelsfrei. Vom Bau her gehört sie zu einer großen Familie: Spirituose, Zitrus und Likör, wie bei anderen älteren Drinks auch. Eigen wird sie erst durch Tequila und Limette. Salzränder, unterschiedliche Orangenliköre und gefrorene Versionen kamen aus verschiedenen Rezepttraditionen dazu. Deshalb schmeckt eine Margarita nicht überall gleich, obwohl der Name derselbe ist. Die Fassung hier hält sich an den kurzen, geschüttelten Klassiker.
