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Wodka · Tequila · Rum · Gin · Im Glas

Long Island Iced Tea

Vier Spirituosen und ein Orangenlikör im selben Glas, dazu Zitrone, Zuckersirup und ein Schuss Cola. Tee ist keiner drin: Der Name kommt von der Farbe. Ein langer Drink, der viel stärker ist, als er schmeckt.

Stand: · USA, Herkunft umstritten

Long Island Iced Tea im großes Highballglas

Zubereitung

  1. Das Servierglas mit festen Eiswürfeln füllen.
  2. Die abgemessenen Zutaten hineingeben. Cola kommt zum Schluss dazu und wird langsam angegossen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
  3. Behutsam umrühren, bis sich die Zutaten verbinden. Bei Zutaten zum Auffüllen etwas Platz für die Garnitur lassen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenscheibe nach Wunsch.

Wie schmeckt er?

Du schmeckst vor allem Zitrone und Cola. Der Zuckersirup macht ihn deutlich süß, die Zitrone hält dagegen. Von den einzelnen Spirituosen erkennt man kaum eine. Wodka, Tequila, Rum und Gin stehen jeweils nur mit fünfzehn Millilitern im Glas. Genau das macht den Drink gefährlich. Zusammen sind es fünf alkoholische Zutaten, und das schmeckt man nicht. Die Cola bringt Kohlensäure und Karamellsüße, das Eis kühlt und verdünnt. Frisch gemacht schmeckt er wie eine kräftige, sehr süße Limonade.

Wann passt er?

Ein Partydrink, kein Aperitif. Er schmeckt süß und harmlos, deshalb unterschätzen ihn viele. Einsteiger mögen ihn oft, sollten aber bei einem bleiben. Wer trockene Drinks sucht, ist hier falsch. Zum Essen passt er nicht, dafür ist er zu süß. Am besten trinkst du ihn langsam, mit vollem Eis und viel Zeit.

Worauf es ankommt

Der größte Fehler ist, ihn für leicht zu halten. Fünf alkoholische Zutaten addieren sich, Zitrone und Cola verstecken das nur. Nimm deshalb ein wirklich großes Glas und fülle es ganz mit Eis, sonst wird der Drink warm und noch süßer. Die Cola kommt zuletzt und nur als kleiner Abschluss, nicht als halbes Glas. Presse die Zitrone frisch, sie ist das einzige Gegengewicht zum Sirup.

Long Island Iced Tea — Detail

Woher der Drink kommt

Eine bekannte Zuschreibung nennt Robert Butt und das Oak Beach Inn auf Long Island, in den 1970er-Jahren. Andere Erzählungen widersprechen dem, ein sicheres Erfindungsdatum gibt es also nicht. Sicher ist nur, woher der Name kommt: Die fertige Mischung sieht aus wie Eistee. In den Jahrzehnten danach machte der Drink in Bars und auf Partys Karriere. Bis heute steht er für lange, süße Mischungen, bei denen man den Alkohol nicht schmeckt.

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