Zubereitung
- Alle flüssigen Zutaten im Shaker abmessen.
- Mit reichlich Eis kräftig schütteln.
- Mit dem Eis in einen großen Tumbler geben.
- Zum Abschluss garnieren: Minze, Limettenschale und Ananasstück.
Wie schmeckt er?
Zuerst schmeckst du die Limette. Sie ist deutlich sauer und macht den Anfang frisch. Danach kommt der Rum durch, denn 60 Milliliter davon stecken im Glas. Der Mandelsirup legt sich weich darüber und schmeckt nussig. Orangenlikör und etwas Zuckersirup nehmen der Säure die Spitze, ohne den Drink süß zu machen. Im Mund fühlt sich alles dicht und weich an, das macht der Mandelsirup. Zum Schluss bleibt Rum stehen. Der Drink ist stark, aber das Eis verdünnt ihn nach und nach.
Wann passt er?
Der Mai Tai passt an einen warmen Abend und als Drink für zwischendurch. Zum Essen ist er zu kräftig. Einsteiger kommen gut damit zurecht, weil Limette und Mandel den Rum freundlich einpacken. Trotzdem gilt: 60 Milliliter Rum sind eine Ansage, trinke ihn langsam. Wer lieber wenig Alkohol schmeckt, greift besser zu einem langen Drink mit Soda.
Worauf es ankommt
Der Mai Tai kommt in dieser klassischen Form ohne Ananassaft aus. Wer Saft dazugibt, macht daraus einen anderen Drink. Presse die Limette frisch, das Rezept verlangt es ausdrücklich. Schüttle kräftig mit viel Eis und gieße das Eis mit ins Glas, sonst wird der Drink schnell warm. Orgeat ist Mandelsirup und kann Nüsse enthalten, also prüfe das Produkt.

Woher der Drink kommt
Die bekannteste Erzählung führt den Mai Tai auf Victor Bergeron zurück. Er wurde Trader Vic genannt, und die Geschichte spielt 1944 in Oakland. Donn Beach beanspruchte die Erfindung ebenfalls für sich. Wer recht hat, ist bis heute umstritten. Der Streit gehört zur Tiki-Kultur dazu. In der Trader-Vic-Fassung soll ein begeisterter tahitianischer Ausruf dem Drink den Namen gegeben haben. Sicher ist vor allem der Aufbau: Rum, Limette, Orange und Mandel stehen im Mittelpunkt. Eine große Menge Fruchtsaft gehört nicht dazu.
