Zubereitung
- Minze mit Zucker und Limettensaft im Glas sanft andrücken. Einen kleinen Schuss Soda zugeben und den Zucker lösen.
- Das Glas mit Eis füllen und Rum eingießen.
- Mit kaltem Soda auffüllen und vorsichtig von unten nach oben verrühren.
- Zum Abschluss garnieren: Minzzweig und Limettenscheibe.
Wie schmeckt er?
Der erste Schluck ist sauer und frisch, das kommt von 20 Millilitern Limettensaft. Gleich dahinter riechst und schmeckst du die Minze, kühl und kräuterig. Der Zucker fängt die Säure auf, ohne den Drink süß zu machen. Rum gibt dem Ganzen Körper und eine leichte Süße von Zuckerrohr. Weil Soda dazukommt, ist der Mojito lang und prickelnd, kein kurzer harter Drink. Das Eis verdünnt ihn weiter. Am Ende bleibt Minze im Mund, und der Alkohol wirkt milder, als er ist.
Wann passt er?
Der Mojito ist ein Sommerdrink für den Abend auf dem Balkon oder für die Party. Er ist lang, spritzig und nicht besonders stark, deshalb hält er eine Weile. Einsteiger mögen ihn fast immer, weil nichts bitter schmeckt. Wer kräftige, kurze Cocktails sucht, wird ihn zu leicht finden. Frisch gemixt schmeckt er am besten, stehen lassen solltest du ihn nicht.
Worauf es ankommt
Drücke die Minze nur sanft an. Zermustes Grün macht den Mojito grasig und bitter; der Duft entsteht schon bei leichtem Druck. Löse den Zucker zuerst mit Limettensaft und einem kleinen Schuss Soda auf, sonst knirscht er unten im Glas. Fülle das Glas voll mit Eis, nicht halb. Rühre am Ende nur vorsichtig von unten nach oben, damit die Kohlensäure bleibt.

Woher der Drink kommt
Der Mojito ist fest mit Kuba verbunden. Wie genau er aus älteren Mischungen von Zuckerrohrbrand, Limette, Zucker und Kräutern entstand, ist nicht belegt. Geschichten über berühmte Seefahrer oder Schriftsteller sind meist ausgeschmückt, also glaub ihnen nicht zu schnell. Interessanter ist das Prinzip dahinter: Minzduft und Limettensäure werden durch Zucker, Eis und Kohlensäure zusammengehalten. Die heutige Form mit weißem Rum und Soda zeigt das sehr deutlich. Wer ihn selbst mixt, braucht deshalb vor allem frische Minze und frische Limetten.
