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Lexikon/Cocktails

Mezcal · Schütteln

Naked and Famous

Der Naked and Famous besteht aus vier gleichen Teilen: Mezcal, gelbe Chartreuse, Aperol und Limettensaft. Er schmeckt rauchig, bitter und frisch zugleich. Im Glas landet wenig Flüssigkeit, dafür sehr viel Geschmack.

Stand: 17. September 2026 · Moderne Bars, 2011

Naked and Famous im Cocktailschale

Zutaten

  • 22,5 mlMezcal
  • 22,5 mlgelbe Chartreuse
  • 22,5 mlAperol
  • 22,5 mlfrischer Limettensaft
Glas
Cocktailschale
Methode
Schütteln
Garnitur
keine
Geschmack
rauchig, frisch
Kalorien
ca. 150 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,7 · 9 Bewertungen

  • Nina · September 2026

    Die rauchig und bitter Art steht ihm besser als ich gedacht hätte.

  • Wiebke · September 2026

    Beim ersten Mal war ich unsicher, beim zweiten Glas dann nicht mehr. Die Aromen von Aperol, Chartreuse und Limette bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Elena · September 2026

    Was mir gefällt: Aperol, Chartreuse und Limette kommt nicht nur am Anfang, sondern auch hinten raus.

  • Henrik · September 2026

    Ich hätte nicht gedacht, dass Mezcal so gut mit Aperol, Chartreuse und Limette funktioniert.

  • Lars · September 2026

    Ein bisschen weniger bitter und für mich wäre er fast perfekt.

  • David · September 2026

    Beim ersten Schluck war mir Mezcal fast zu deutlich, danach hats besser gepasst. Der Nachhall hat mir dabei am meisten gefallen.

  • Linda · September 2026

    Ich finde ihn gelungen, auch wenn Mezcal für meinen Geschmak etwas zu kräftig ist.

  • Saskia · September 2026

    Beim ersten Schluck war mir Mezcal fast zu deutlich, danach hats besser gepasst. Mit etwas mehr Zeit im Glas verändert sich der Eindruck.

  • Alina · September 2026

    Ich war bei Aperol, Chartreuse und Limette erst skeptisch, aber das funktioniert.

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Die abgemessenen Zutaten in einen Shaker geben.
  2. Reichlich feste Eiswürfel hinzufügen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln.
  3. Durch ein Barsieb ins vorgekühlte Glas abseihen; das Schütteleis bleibt im Shaker.

Wie schmeckt er?

Als Erstes fällt der Rauch auf. Er kommt vom Mezcal und erinnert an ein Lagerfeuer. Gleich danach kommt die Limette mit klarer Säure. Aperol bringt eine bittersüße Orangennote, die gelbe Chartreuse steuert Kräuter und Süße bei. Weil alle vier Teile gleich groß sind, drängt sich keiner nach vorn. Der Drink ist kurz und kräftig: Drei von vier Teilen sind Alkohol. Trotzdem wirkt er frisch, weil die Limette alles wachhält. Im Nachklang bleiben Rauch und Bitterkeit.

Wann passt er?

Der Naked and Famous ist nichts für den Anfang. Rauch und Bitterkeit sind kräftig, daran musst du dich erst gewöhnen. Wer Mezcal oder bittere Aperitifs schon mag, wird ihn lieben. Alle anderen probieren ihn am besten erst einmal in kleiner Menge. Er passt vor dem Essen oder als kurzer, wacher Drink am Abend. Zum Nebenbeitrinken ist er zu intensiv.

Worauf es ankommt

Nimm die gelbe Chartreuse, nicht die grüne. Die grüne ist stärker und deutlich kräuteriger; sie würde die anderen drei Teile überdecken, obwohl alle gleich dosiert sind. Miss genau ab, denn beim Vier-Teile-Prinzip fällt jeder Fehler auf. Schüttle kräftig mit viel Eis und seihe ohne Schütteleis in die vorgekühlte Schale ab.

Naked and Famous — Detail

Woher der Drink kommt

Joaquín Simó entwickelte den Naked and Famous im Jahr 2011. Bekannt wurde der Drink über die moderne internationale Barszene und besonders über Death & Co in New York. Sein Bau folgt einem alten Muster: vier gleiche Anteile, wie bei älteren Klassikern auch. Neu ist die Richtung, die Mezcal, gelbe Chartreuse und Aperol daraus machen: rauchig und bittersüß zugleich. Der Name ist ein Bezug zur Popmusik. Das Vier-Teile-Prinzip macht das Rezept leicht zu merken und leicht nachzubauen.

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