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Lexikon/Cocktails

Whisky · Wein · Schütteln

New York Sour

Der New York Sour ist ein Whiskey Sour mit einer dünnen Schicht Rotwein obenauf. Zitrone und Zucker machen ihn frisch, der Wein legt Frucht und einen leichten Gerbstoff darüber. Im Glas liegen zwei Farben übereinander.

Stand: 17. September 2026 · USA, spätes 19. und frühes 20. Jahrhundert

New York Sour im Tumbler

Zutaten

  • 60 mlRye Whiskey oder Bourbon
  • 22,5 mlZuckersirup
  • 30 mlfrischer Zitronensaft
  • —einige Tropfen pasteurisiertes Eiweiß
  • 15 mltrockener Rotwein
Glas
Tumbler
Methode
Schütteln
Garnitur
Zitronen- oder Orangenzeste und Cocktailkirsche
Geschmack
frisch, fruchtig
Kalorien
ca. 210 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,6 · 8 Bewertungen

  • Henrik · September 2026

    Wenn man Whiskey mag, ist der hier schon ziemlich passend.

  • Bastian · September 2026

    Die Aromen von Zitrone und Rotwein kommen schön spät und bleiben dann eine Weile. Mit etwas mehr Zeit im Glas verändert sich der Eindruck.

  • Valentin · September 2026

    Die Zutaten passen besser zusammen, als die Liste vermuten lässt. Gerade Whiskey macht ihn für mich interessant.

  • Jasper · September 2026

    Bei mir dürfte Zitrone und Rotwein ruhig noch ein bisschen stärker rauskommen. Ich würd ihn eher nicht eiskalt trinken.

  • Eva · September 2026

    Ein Schluck reicht schon, um Whiskey klar zu erkennen.

  • Elena · September 2026

    Der Whiskey ist direkt da, aber Zitrone und Rotwein bleibt trotzdem schön im Hintergrund.

  • Samuel · September 2026

    Die sauer und fruchtig Richtung passt hier ziemlich gut zum Grundcharakter.

  • Oliver · September 2026

    Bei mir dürfte Zitrone und Rotwein ruhig noch ein bisschen stärker rauskommen. Gerade Whiskey macht ihn für mich interessant.

Zubereitung

  1. Whiskey, Zitrone, Sirup und pasteurisiertes Eiweiß mit reichlich Eis kräftig schütteln. Den Rotwein zurückhalten.
  2. Auf frische Eiswürfel in einen gekühlten Tumbler abseihen.
  3. Rotwein langsam über den Rücken eines Löffels auf die Oberfläche geben.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronen- oder Orangenzeste und Cocktailkirsche.

Wie schmeckt er?

Oben liegt der Rotwein, und genau den schmeckst du zuerst: dunkle Frucht und ein trockenes, leicht pelziges Gefühl auf der Zunge. Darunter wartet der Sour. Zitrone macht ihn sauer, der Zuckersirup fängt die Säure wieder auf. Der Whiskey bringt Würze und Fassnoten mit, mit 60 Millilitern ist er die klare Hauptzutat. Das bisschen Eiweiß schmeckt man nicht, es macht den Drink nur weich und legt einen feinen Schaum obenauf. Je weiter du trinkst, desto mehr mischen sich Wein und Sour.

Wann passt er?

Der Drink passt nach dem Essen oder an einen langen Abend. Mit 60 Millilitern Whiskey ist er kräftig, trotzdem nicht schwer zu trinken. Wer Rotwein mag, aber mit purem Whiskey fremdelt, findet hier einen guten Einstieg. Auch am Tisch macht er sich gut, weil die zwei Schichten auffallen. Für sehr Süßes ist er nicht gedacht.

Worauf es ankommt

Der Rotwein kommt erst nach dem Schütteln ins Glas. Gieße ihn langsam über den Rücken eines Barlöffels, dicht über die Oberfläche. So bleibt er als Schicht liegen. Wer ihn einfach hineinkippt oder danach umrührt, bekommt einen trüben Mischdrink ohne den schönen Verlauf. Schüttle außerdem kräftig, damit das Eiweiß den feinen Schaum bildet, auf dem der Wein aufliegen kann.

New York Sour — Detail

Woher der Drink kommt

Whiskey Sours mit Rotwein liefen früher unter mehreren Namen. Manche Erzählungen verbinden sie mit Chicago. Die Bezeichnung New York Sour setzte sich erst später durch. Der Name allein beweist deshalb keinen Erfindungsort. Sicher ist nur, was im Glas passiert: Ein bekanntes Sour-Prinzip aus Spirituose, Säure und Zucker bekommt oben eine Lage Wein. Das ergibt Frucht, etwas Gerbstoff und einen anderen ersten Eindruck. Genau dieser Kunstgriff unterscheidet ihn vom einfachen Whiskey Sour, und er kostet nur einen Löffel Arbeit.

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