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Lexikon/Cocktails

Whisky · Schütteln

Paper Plane

Der Paper Plane hat vier Zutaten zu gleichen Teilen: Bourbon, zwei verschiedene Bitterliköre und frischen Zitronensaft. Er schmeckt bittersüß nach Orange, dazu kommt die Würze aus dem Whiskeyfass. Du servierst ihn in der Cocktailschale, ohne Eis und ohne Garnitur.

Stand: 17. September 2026 · USA, 2007

Paper Plane im Cocktailschale

Zutaten

  • 30 mlBourbon
  • 30 mlAmaro Nonino
  • 30 mlAperol
  • 30 mlfrischer Zitronensaft
Glas
Cocktailschale
Methode
Schütteln
Garnitur
keine
Geschmack
bitter, frisch
Kalorien
ca. 180 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,4 · 7 Bewertungen

  • Stefan · September 2026

    Beim ersten Schluck war mir Bourbon fast zu deutlich, danach hats besser gepasst. Der Nachhall hat mir dabei am meisten gefallen.

  • Gregor · September 2026

    Beim ersten Mal war ich unsicher, beim zweiten Glas dann nicht mehr. Die Aromen von Aperol, Amaro und Zitrone bleiben bei mir ziemllich lang hängen.

  • Amelie · September 2026

    Die bitter und zitrisch Art steht ihm besser als ich gedacht hätte.

  • Linda · September 2026

    Ich finde ihn gelungen, auch wenn Bourbon für meinen Geschmack etwas zu kräftig ist. Die Aromen von Aperol, Amaro und Zitrone bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Diana · September 2026

    Die Aromen von Zutaten passen besser zusammen, als die Liste vermuten lässt. Die Aperol, Amaro und Zitrone bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Nora · September 2026

    Der Bourbon wirkt nach dem ersten Schluck fast stärker als beim Nachtrinken.

  • Melina · September 2026

    Die Aromen von Aperol, Amaro und Zitrone bleiben angenehm auf der Zunge.

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Die abgemessenen Zutaten in einen Shaker geben.
  2. Reichlich feste Eiswürfel hinzufügen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln.
  3. Durch ein Barsieb ins vorgekühlte Glas abseihen; das Schütteleis bleibt im Shaker.

Wie schmeckt er?

Zuerst schmeckt man Orange, süß und gleichzeitig bitter. Das kommt vom Aperol und vom zweiten Bitterlikör, der kräuterig und leicht karamellig dazukommt. Dann meldet sich die Zitrone und zieht alles scharf zusammen. Der Bourbon steht im Hintergrund und gibt Süße aus dem Fass, viel Raum hat er nicht: Alle vier Teile sind gleich groß. Er kommt ohne Serviereis in die vorgekühlte Schale und erwärmt sich dort mit der Zeit. Im Abgang liegt die Bitterkeit länger auf der Zunge als die Frucht.

Wann passt er?

Der Paper Plane passt vor dem Essen, als Aperitif, oder als erster Drink am Abend. Er ist bitter, aber die Zitrone und der Whiskey halten ihn zugänglich. Einsteiger kommen damit besser zurecht als mit einem Negroni. Wer Aperol mag und etwas Ernsteres sucht, findet hier den nächsten Schritt. Auf Süßes gepolt sollte man allerdings nicht sein.

Worauf es ankommt

Halte dich beim ersten Mal genau an die vier gleichen Teile, also je 30 Milliliter. Ein anderer Amaro kann viel bitterer, süßer oder mentholartig sein und kippt die Balance sofort. Tausche Zutaten erst aus, wenn du das Original kennst, und notiere solche Versuche als eigene Variante. Schüttle mit ausreichend Eis etwa 10–15 Sekunden kräftig, bis der Drink gut gekühlt und verdünnt ist.

Paper Plane — Detail

Woher der Drink kommt

Sam Ross entwickelte den Paper Plane 2007 für das Chicagoer Barumfeld. Die Rezeptur veränderte sich danach noch. Der Name geht auf einen Song von M.I.A. zurück, den Ross damals hörte. Das Bauprinzip ist geborgt: Vier Zutaten zu gleichen Teilen kennt man schon vom Last Word. Ross tauschte die Bausteine aus. Bourbon und zwei unterschiedliche Bitterliköre schicken den Drink in eine eigene Richtung, deutlich orangebetont. Genau diese einfache Formel macht ihn leicht zu merken und leicht nachzubauen.

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