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Pisco · Schütteln

Pisco Sour

Der Pisco Sour ist ein Sour aus Traubenbrand, Zitrone und Zucker, mit einer weichen Schaumhaube aus Eiweiß. Ein paar Spritzer Bitters auf dem Schaum geben beim Trinken den ersten Duft.

Stand: · Peru und Chile, unterschiedliche Traditionen

Pisco Sour im kleiner Kelch

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Alle Zutaten einschließlich des pasteurisierten Eiweißes in den Shaker geben.
  2. Mit reichlich Eis besonders kräftig schütteln, damit sich die Zutaten verbinden und Luft eingearbeitet wird.
  3. Ohne das Schütteleis durch ein Sieb ins gekühlte Glas abseihen.
  4. Zum Abschluss garnieren: wenige Spritzer Amargo Bitters auf dem Schaum.

Wie schmeckt er?

Zuerst riechst du die Bitters auf dem Schaum, würzig und ein bisschen herb. Dann kommt die Zitrone, klar und richtig sauer, denn 30 Milliliter sind eine ordentliche Menge. Der Zuckersirup fängt davon einen Teil ab, süß wird der Drink aber nicht. Pisco ist ein Traubenbrand, deshalb schmeckt die Basis nach Traube und Blüten. Das Eiweiß bringt keinen eigenen Geschmack mit, es macht die Oberfläche cremig und den Antrunk weich. Mit 60 Millilitern Brand ist der Sour kräftig, trotz der frischen Art.

Wann passt er?

Der Pisco Sour ist ein guter Einstieg in die Welt der Sours. Er schmeckt frisch, sauer und cremig zugleich, und nichts daran ist bitter oder rauchig. Vor dem Essen macht er sich besonders gut, weil die Säure den Mund frisch hält. Wer sehr saure Drinks nicht mag, nimmt etwas mehr Sirup. Vegan lebende Gäste sollten wissen, dass Eiweiß darin ist.

Worauf es ankommt

Nimm pasteurisiertes Eiweiß und halte dich an die Mengenangabe des Produkts für ein Eiklar. Schüttle besonders kräftig, damit Luft in den Drink kommt, sonst bleibt der Schaum dünn. Seihe dann ohne das Schütteleis ab und lass den Schaum kurz stehen, bevor du die Bitters daraufgibst. Setz sie vorsichtig auf, sonst sinken die Tropfen einfach ein.

Pisco Sour – Detail

Woher der Drink kommt

Man verbindet den Pisco Sour vor allem mit Peru und der Barkultur von Lima. In Chile gibt es eine eigene Tradition. Beide Länder führen den Drink für sich ins Feld. Eine einzige, unumstrittene Erfindung lässt sich daraus nicht ableiten, und man sollte die Ansprüche auch nicht so behandeln. Die Fassung hier lebt von Eiweiß und Bitters auf dem Schaum. Andere regionale Rezepte lassen beides weg oder ändern die Mengen deutlich. Beide Wege haben ihre Berechtigung, identisch schmecken sie nicht.

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