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Lexikon/Cocktails

Rum · Im Glas

Planter’s Punch

Der Planter’s Punch ist in dieser Fassung kurz und schlicht: jamaikanischer Rum, Limette, Zuckerrohrsaft und so viel Wasser oder Eis, wie du möchtest. Mit den langen Fruchtsaftmischungen gleichen Namens hat er wenig zu tun.

Stand: 17. September 2026 · Karibische Rum-Punch-Tradition

Planter’s Punch im kleiner Tumbler oder Tonbecher

Zutaten

  • 45 mljamaikanischer Rum
  • 15 mlfrischer Limettensaft
  • 30 mlZuckerrohrsaft
  • —Wasser oder Eis zur gewünschten Verdünnung
Glas
kleiner Tumbler oder Tonbecher
Methode
Im Glas
Garnitur
Orangenzeste
Geschmack
frisch, süß
Kalorien
ca. 120 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,7 · 7 Bewertungen

  • Sebastian · September 2026

    Was mir gefällt: Limette und Zuckerrohr kommt nicht nur am Anfang, sondern auch hinten raus.

  • Wiebke · September 2026

    Die kräftig und zitrisch Art steht ihm besser als ich gedacht hätte.

  • Tobias · September 2026

    Die Aromen von Limette und Zuckerrohr kommen schön spät und bleiben dann eine Weile. Beim nächsten Mal probiere ich ihn etwas stärker verdünnt.

  • Jonas · September 2026

    Für mich sitzt die Balance genau zwischen kräftig und zitrisch und etwas mehr Wucht.

  • Leon · September 2026

    Die Aromen von Limette und Zuckerrohr bleiben angenehm auf der Zunge.

  • Katharina · September 2026

    Die Aromen von Limette und Zuckerrohr kommen schön spät und bleiben dann eine Weile.

  • Isabel · September 2026

    Ich hätte nicht gedacht, dass Jamaika-Rum so gut mit Limette und Zuckerrohr funktioniert.

Zubereitung

  1. Rum, Limettensaft und Zuckerrohrsaft im Glas verrühren.
  2. Wasser oder Eis schrittweise ergänzen, bis die gewünschte Verdünnung erreicht ist.
  3. Erneut vorsichtig verbinden und mit der Zeste abschließen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Orangenzeste.

Wie schmeckt er?

Jamaikanischer Rum schmeckt kräftig und fruchtig, oft nach überreifer Banane oder Ananas. Diese Note steht hier ganz vorne, denn nichts deckt sie zu. Limette bringt die Säure, 15 Milliliter reichen für einen klaren, frischen Zug. Zuckerrohrsaft ist milder als Zuckersirup und schmeckt grasig-süß, er rundet den Rum ab, ohne ihn zu überzuckern. Wie stark der Drink am Ende wirkt, bestimmst du selbst. Mit wenig Wasser bleibt er konzentriert und heiß. Mehr Eis macht ihn länger, kühler und zugänglicher.

Wann passt er?

Diese kurze Fassung ist etwas für Leute, die Rum wirklich schmecken wollen. Sie eignet sich nicht als Partybowle und auch nicht als süßer Urlaubsdrink. Am besten trinkst du sie langsam, nachmittags oder am Abend. Einsteiger sollten mit mehr Wasser beginnen, sonst wirkt der Rum sehr direkt. Wer schon Rum pur mag, kommt damit sofort zurecht.

Worauf es ankommt

Zuckerrohrsaft ist kein Zuckersirup. Er ist dünner und weniger süß, ein Tausch eins zu eins geht also schief. Das Wasser gehört bei diesem Rezept ausdrücklich dazu. Gib es schrittweise hinzu und probiere zwischendurch, bis der Drink dir passt. Rühre danach noch einmal kurz um. Zum Schluss drückst du die Orangenzeste über dem Glas aus, damit das Öl auf der Oberfläche landet.

Planter’s Punch — Detail

Woher der Drink kommt

Planter’s Punch gehört zur karibischen Rum-Punch-Familie und ist besonders mit Jamaika verbunden. Einen festen Bauplan gibt es nicht. Alte Mengenformeln und die späteren bunten Fruchtsaftvarianten liegen weit auseinander. Deshalb bekommst du unter diesem Namen nicht überall dasselbe Getränk, mal kurz und streng, mal lang und süß. Die Fassung hier macht das Grundprinzip gut sichtbar: Rum, Säure, Süße und so viel Verdünnung, wie man haben möchte. Wer diese vier Teile einmal verstanden hat, kann fast jeden Punch nachbauen.

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