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Tequila · Im Glas

Tequila Sunrise

Tequila und Orangensaft über Eis, dazu Grenadine, die langsam nach unten sinkt. Dabei entsteht ein roter Farbverlauf im Glas, der wie ein Sonnenaufgang aussieht. Fruchtig, süß und einfach zu mixen.

Stand: · Kalifornien, moderne Fassung um 1970

Tequila Sunrise im Highballglas

Zubereitung

  1. Ein Highballglas mit Eis füllen.
  2. Tequila und Orangensaft hineingeben und verbinden.
  3. Grenadine langsam eingießen und absinken lassen. Für den Farbverlauf danach nicht mehr rühren.
  4. Zum Abschluss garnieren: halbe Orangenscheibe oder Orangenzeste.

Wie schmeckt er?

Vorn schmeckst du Orangensaft, klar und fruchtig, mit etwas Säure. Der Tequila steht dahinter und bringt seine pflanzliche, leicht erdige Note mit. 45 Milliliter Spirituose auf 90 Milliliter Saft ergeben einen milden Longdrink. Die Grenadine liegt unten im Glas. Deshalb schmeckt der Drink nicht überall gleich: Die ersten Schlucke sind frisch und sauer, die letzten deutlich süßer. Bitterkeit gibt es keine, Kräuter auch nicht. Schmilzt das Eis, wird das Ganze noch etwas leichter. Am Ende bleibt vor allem Frucht und Süße.

Wann passt er?

Der Tequila Sunrise ist ein Partydrink und ein guter Einstieg. Er schmeckt wie Orangensaft mit etwas mehr, und genau darum mögen ihn auch Leute, die sonst keine Cocktails trinken. Am besten passt er nachmittags, am Pool oder zum Grillen. Vor dem Essen ist er zu süß. Geübte Trinker finden ihn schnell langweilig, weil nichts Bitteres und nichts Würziges dagegenhält.

Worauf es ankommt

Gieß die Grenadine ganz zum Schluss ein, langsam und am Glasrand entlang. Danach nicht mehr rühren, sonst ist der Farbverlauf weg und alles wird gleichmäßig rosa. Der Trick funktioniert, weil der Sirup schwerer ist als der Saft. Beim Trinken gilt: Die Süße wartet unten. Wer lieber gleichmäßig trinkt, rührt einmal kurz durch und verzichtet auf die Optik.

Tequila Sunrise — Detail

Woher der Drink kommt

Die heute bekannte Mischung aus Tequila, Orange und Grenadine wird Bobby Lozoff und dem Trident in Sausalito zugeschrieben, ungefähr um 1970. Vorher gab es schon einen anderen Tequila Sunrise mit einem ganz anderen Rezept. Der Name blieb, der Inhalt wechselte. Verbreitet hat sich die neue Fassung über Kontakte in die Rockmusik. Dass sie so bekannt wurde, liegt aber auch am Bild im Glas. Der rote Sirup sinkt nach unten und malt den Sonnenaufgang, der dem Drink seinen Namen gibt.

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