Zum Inhalt
Gustofolio
WissensweltManufakturen
ErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilen
Roadmap
WissensweltManufakturenErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilenBeta-RoadmapKonto erstellen
AnmeldenKonto erstellen
GetränkelexikonLexikonWissensreiseReisenThemenweltenThemenAlle ArtikelArtikelCocktailrezepteCocktails
Lexikon/Bier

Kurz erklärt · 2 Minuten Lesezeit

Was ist Kalthopfung? Dry Hopping einfach erklärt

Warum Hopfen auch nach dem Kochen eingesetzt wird und was das mit Duft zu tun hat.

Stand: 17. September 2026

In diesem Artikel
  1. „Dry“ heißt hier nicht trocken
  2. Was „Double Dry Hopped“ nicht verspricht

Die kurze Antwort

Kalthopfung heißt: Der Hopfen kommt erst dazu, wenn nichts mehr kocht — während oder nach der Gärung. So bleibt der Duft im Bier. Das englische Wort dafür ist Dry Hopping.

Was ist Kalthopfung? Dry Hopping einfach erklärt — Motiv zum Thema Bier

„Dry“ heißt hier nicht trocken

Dry Hopping beschreibt, wann der Hopfen dazukommt, nicht wie süß das Bier ist. Davon zu unterscheiden ist Wet Hopping: Da geht es um frisch geernteten, noch feuchten Hopfen. Die beiden Wörter beantworten verschiedene Fragen.

Der Grund für das Verfahren ist einfach. Die Duftstoffe im Hopfen sind flüchtig und verdampfen beim Kochen. Wer sie im Bier haben will, gibt den Hopfen zu, wenn nichts mehr kocht. Die Bitterstoffe brauchen dagegen Hitze, um sich zu lösen. Deshalb kann ein kaltgehopftes Bier stark duften und trotzdem wenig bitter sein.

  • Malz und Hopfen: Wer macht was im Bier?

Was „Double Dry Hopped“ nicht verspricht

Double Dry Hopped sagt nur, dass zweimal kalt gehopft wurde. Wie intensiv oder wie gut das Bier ist, steht damit nicht fest. Frag lieber nach dem Stil. Und ein Bier, das stark duftet, muss dir nicht besser schmecken.

Achte auf Lagerung und Frische. Die Hopfenaromen sind empfindlich und mögen es kühl und dunkel. Sammle solche Biere nicht wie Flaschen, die mit den Jahren besser werden. Willst du vergleichen, nimm zwei gleich frische Dosen und nicht eine neue gegen eine, die lange warm stand.

Genau deshalb halten diese Biere nicht lange. Was nicht mitgekocht wurde, ist empfindlich: Licht, Wärme und Zeit bauen die Aromen ab. Ein frisches Abfülldatum und ein kühler Platz bringen hier mehr als die Marke auf dem Etikett.

Bier: Was „Double Dry Hopped“ nicht verspricht
  • Was ist ein IPA? Hopfenduft mit vielen Gesichtern

Von hier aus weiter

Das könnte dich auch interessieren.

  • Was ist ein IPA? Hopfenduft mit vielen Gesichtern

    India Pale Ale, West Coast und New England unterscheiden, ohne jedes IPA als extrem bitter abzustempeln.

    Weiterlesen ↗
  • Malz und Hopfen: Wer macht was im Bier?

    Brot, Röstung, Bitterkeit und Duft als unterschiedliche Einflüsse verstehen.

    Weiterlesen ↗
  • Bier verkosten: Duft, Körper und Bitterkeit getrennt beschreiben

    Eine kurze Methode für bessere eigene Notizen statt einer einzigen Sternezahl.

    Weiterlesen ↗

Die passende Flasche wiederfinden.

Mit Gustofolio behältst du deine Getränke und deinen Geschmack im Blick.

Gustofolio kennenlernen ↗

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft

Gustofolio
GetränkelexikonCocktailrezepteManufakturenWein-App-RatgeberBeta-RoadmapDatenschutzNutzungsbedingungenImpressumKontakt

Dürfen wir messen, wie Gustofolio benutzt wird? Dafür würden wir Google Analytics laden und ein Cookie auf deinem Gerät speichern. Das hilft uns zu sehen, welche Bereiche gebraucht werden — mehr nicht. Inhalte deiner Sammlung werden dabei nicht übertragen.

Ohne deine Zustimmung passiert nichts davon, und Gustofolio funktioniert vollständig weiter. Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung .