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Wodka · Schütteln

Cosmopolitan

Ein rosa Sour aus Zitronenwodka, Orangenlikör, frischer Limette und Cranberrysaft. Der Saft gibt vor allem Farbe und etwas Frucht. Am Ende soll er frisch schmecken und nicht wie ein Glas Saft mit Schuss.

Stand: · USA, späte 1980er- und 1990er-Jahre

Cosmopolitan im Cocktailschale

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Die abgemessenen Zutaten in einen Shaker geben.
  2. Reichlich feste Eiswürfel hinzufügen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln.
  3. Durch ein Barsieb ins vorgekühlte Glas abseihen; das Schütteleis bleibt im Shaker.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenzeste.

Wie schmeckt er?

Vorne steht die Limette. Ihre Säure gibt dem Cosmopolitan den frischen Zug, den er braucht. Der Cointreau süßt und legt Orange darunter, der Cranberrysaftdrink bringt Farbe und eine herbe Beerenfrucht. Wodka selbst schmeckt kaum eigen, seine Zitronennote verstärkt nur die Frische. Zusammen ergibt das einen Drink, der sauer beginnt und mittelsüß ausklingt. Nur 30 Milliliter Cranberrysaft treffen hier auf 55 Milliliter Alkohol. Harmlos ist er deshalb nicht, auch wenn er sich kalt und ohne Eis sehr schnell trinkt.

Wann passt er?

Der Cosmopolitan passt auf eine Party und an den Anfang eines Abends. Einsteiger kommen bestens zurecht, denn nichts daran schmeckt bitter und alles wirkt vertraut. Trotzdem steckt viel Alkohol darin, verdünnt nur mit wenig Saft. Wer starke, trockene Drinks sucht, findet ihn zu weich. Zum Essen passt er schlecht, für sich allein umso besser.

Worauf es ankommt

Achte auf die Flasche. Cranberrysaftdrink ist gesüßt, reiner Cranberry-Direktsaft nicht, und daraus werden zwei verschiedene Drinks. Dieses Rezept rechnet mit dem gesüßten Saftdrink. Mit Direktsaft wird der Cosmopolitan deutlich saurer und herber, dann brauchst du etwas mehr Likör. Presse die Limette außerdem frisch. Fertiger Saft aus der Flasche schmeckt flach.

Cosmopolitan — Detail

Woher der Drink kommt

Der Cosmopolitan entstand in den USA, in den späten 1980er- und den 1990er-Jahren. Eine einzelne Erfinderin oder einen einzelnen Erfinder gibt es nicht, denn er wuchs aus mehreren Vorläufern zusammen. Toby Cecchini gehört zu den Bartendern, die ihm seine heute vertraute Form gaben: Zitruswodka, Orangenlikör, frische Limette und Cranberry. Bekannt wurde der rosa Drink später durch das Fernsehen. Seine Geschichte begann aber schon vorher, und sie ist älter als sein Ruf als Modegetränk.

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