Zubereitung
- Das Servierglas mit festen Eiswürfeln füllen.
- Die abgemessenen Zutaten hineingeben.
- Behutsam umrühren, bis sich die Zutaten verbinden. Bei Zutaten zum Auffüllen etwas Platz für die Garnitur lassen.
- Zum Abschluss garnieren: Orangenzeste und Cocktailkirsche.
Wie schmeckt er?
Cranberry bestimmt den Geschmack. Der Saftdrink ist gesüßt, schmeckt aber gleichzeitig herb, und genau diese Mischung trägt den Drink. Grapefruit kommt dazu und bringt eine bittere, saure Kante. Zusammen ergibt das eine frische Fruchtrichtung, die nicht klebt. Der Wodka hält sich im Hintergrund, er hat kaum eigenen Geschmack. Auf 40 ml Wodka kommen 150 ml Saft, deshalb wirkt der Sea Breeze mild und gut trinkbar. Süßer Likör fehlt völlig, Sirup ebenso. Der Nachgeschmack ist kurz und leicht bitter, wie bei einer Grapefruit.
Wann passt er?
Ein Drink für den Nachmittag, für den Garten und für lange Abende. Er ist mild, fruchtig und leicht zu trinken, also gut für Einsteiger. Wer es bitter oder kräftig mag, findet ihn schnell langweilig. Auch als Begleitung zum Essen passt er, weil er nicht süß nachhängt. Trink ihn sehr kalt und mit viel Eis.
Worauf es ankommt
Achte auf den Saft. Cranberrysaftdrink ist gesüßt und mild, reiner Cranberry-Direktsaft dagegen sehr sauer und herb. Nimmst du den falschen, wird der Drink deutlich saurer und herber. Fülle das Glas wirklich voll mit festen Eiswürfeln, nicht halb. Wenig Eis schmilzt schnell und verwässert alles. Säfte vorher kühlen, dann bleibt der Sea Breeze länger frisch.

Woher der Drink kommt
Bekannt wurde der Sea Breeze in den USA, und zwar in der Form, die du hier siehst: Wodka, Cranberry, Grapefruit. Geholfen hat dabei die Werbung für die Säfte selbst. Wo genau der Drink zuerst gemixt wurde, weiß niemand sicher. Es gab schon früher Getränke mit ähnlichem Namen, doch deren Rezepte müssen nicht dieselben gewesen sein. Geschmacklich gehört der Sea Breeze zu den langen, saftbetonten Drinks. Genau dort ist er bis heute zu Hause.
