Zubereitung
- Das Servierglas vorkühlen. Die abgemessenen Zutaten in einen Shaker geben.
- Reichlich feste Eiswürfel hinzufügen und etwa 10–15 Sekunden kräftig schütteln.
- Durch ein Barsieb ins vorgekühlte Glas abseihen; das Schütteleis bleibt im Shaker.
- Zum Abschluss garnieren: Minzblatt nach Wunsch.
Wie schmeckt er?
Süß und cremig, das ist der ganze Drink. Die Minze kommt zuerst, kühl und klar wie ein Pfefferminzbonbon. Direkt dahinter steht der Kakaolikör mit seiner Schokoladensüße. Die Sahne bindet beides und legt sich weich auf die Zunge, deshalb schmeckt der Grasshopper mehr nach Eiscreme als nach Cocktail. Säure gibt es nicht, Bitterkeit auch nicht. Alkohol schmeckt man kaum, weil es nur Liköre sind und die Sahne den Rest zudeckt. Der Nachgeschmack ist kühl von der Minze und bleibt lange süß.
Wann passt er?
Der Grasshopper ist ein Dessert im Glas und gehört ans Ende des Essens. Er passt zu Leuten mit Hang zu Süßem. Auch wer keine starken Spirituosen mag, kommt damit zurecht: Es stehen nur Liköre und Sahne im Rezept, zusammen 60 Milliliter. Vor dem Essen wirkt er dagegen fehl am Platz. Wer trockene Drinks mag, wird ihn zu süß finden.
Worauf es ankommt
Nimm weißen Kakaolikör, sonst wird aus dem hellen Grün ein trübes Braun. Der braune Likör verändert je nach Produkt auch das Aroma. Schüttle kräftig und lange genug, denn die Sahne soll aufschlagen: Erst dann wird der Drink richtig cremig und nicht dünn. Alles gehört gut gekühlt in den Shaker, auch die Sahne. Und seihe sorgfältig ab, damit keine Eissplitter die glatte Oberfläche stören.

Woher der Drink kommt
Der Grasshopper gehört eng zum Restaurant Tujague's in New Orleans. Dort soll er bei einem Wettbewerb entstanden sein. Man erzählt das oft, belegt ist es nicht. Sicher ist nur, dass ältere Rezepte Minz- und Kakaolikör schon zusammenbrachten, bevor jemand von einem Grasshopper sprach. Neu war die Sahne. Sie machte aus einer klaren Likörmischung den cremigen Drink, den man heute kennt. Der Name spielt auf die Farbe an: Grasshopper heißt Grashüpfer, und grün ist das Glas ja tatsächlich.
