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Wodka · Schaumwein · Schütteln

Porn Star Martini

Ein fruchtiger Cocktail aus Vanillewodka, Maracujalikör und Maracujapüree. Dazu kommt ein kleines Glas Champagner, das du extra trinkst. Die Maracuja schmeckt süß und säuerlich, der Champagner bleibt trocken.

Stand: · London, 2002

Porn Star Martini im große Cocktailschale mit kleinem Sektglas

Zubereitung

  1. Vanillezucker im Püree und den übrigen Zutaten außer Champagner möglichst lösen.
  2. Mit Eis kräftig schütteln und durch zwei Siebe in eine gekühlte große Cocktailschale abseihen.
  3. Den kalten Champagner in einem separaten kleinen Glas dazu servieren.
  4. Zum Abschluss garnieren: halbe Maracuja und etwas Zucker.

Wie schmeckt er?

Der erste Schluck ist Frucht. Maracuja schmeckt süß und gleichzeitig säuerlich, das hält den Drink wach. Dahinter liegt Vanille, aus dem Wodka und aus dem Vanillezucker. Der Maracujalikör legt noch Süße obendrauf. Zitronensaft kommt keiner dazu, die Säure stammt allein aus der Frucht. Im Glas stecken 50 ml Wodka und 20 ml Likör, also einiges an Alkohol. Das Püree deckt ihn gut zu, deshalb trinkt sich der Cocktail leichter, als er ist. Der Champagner daneben schmeckt trocken und prickelt. Er wischt die Süße für einen Moment weg.

Wann passt er?

Der Drink passt an den Abend, vor dem Essen oder auf einer Party. Einsteiger kommen gut damit klar, weil die Frucht vorn steht und nichts bitter schmeckt. Wer trockene Cocktails mag, dem ist er zu süß. Trink ihn kalt und in Ruhe. Der Alkohol fällt beim Trinken kaum auf, deshalb reicht einer für den Anfang.

Worauf es ankommt

Den Champagner schüttelst du nicht mit. Er bleibt im eigenen Glas, sonst geht die Kohlensäure verloren. Miss Püree und Vanillezucker getrennt ab und nimm ungesüßtes Püree. Fertige Maracujamischungen bringen oft schon viel Zucker mit, dann kippt der Drink ins Klebrige. Schüttle kräftig, damit sich der Zucker wirklich löst. Champagner erst kurz vor dem Servieren einschenken, dann prickelt er noch.

Porn Star Martini — Detail

Woher der Drink kommt

Douglas Ankrah entwickelte den Drink 2002 in London. Eine frühe Bezeichnung war Maverick Martini, durchgesetzt hat sich der Name Porn Star Martini. Drei Dinge gehörten von Anfang an zur Idee: Maracuja, Vanille und ein Glas Champagner, das daneben steht. Das Wort Martini führt leicht in die Irre. Damals nannte man viele Cocktails so, wenn sie im Stielglas kamen. Gin und Wermut müssen deshalb nicht drin sein, und hier sind sie es auch nicht.

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