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Lexikon/Cocktails

Grappa · Schütteln

Ve.N.To

Grappa ist ein italienischer Brand aus Traubentrester. Zitrone, Honig und ein Kamillenauszug machen daraus einen Sour, also einen sauren Drink mit etwas Süße. Er kommt kalt in den kleinen Tumbler, auf frisches Eis.

Stand: 17. September 2026 · Moderne italienische Cocktailkultur

Ve.N.To im kleiner Tumbler

Zutaten

  • 45 mlweißer Grappa
  • 22,5 mlfrischer Zitronensaft
  • 15 mlHonigmix
  • 15 mlKamillen-Cordial
  • —einige Tropfen pasteurisiertes Eiweiß nach Wunsch
Glas
kleiner Tumbler
Methode
Schütteln
Garnitur
Zitronenzeste und weiße Trauben
Geschmack
floral, frisch
Kalorien
ca. 180 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,8 · 10 Bewertungen

  • Tobias · September 2026

    Ich hatte mehr Frucht erwartet, dafür kommt Grappa schön sauber durch.

  • David · September 2026

    Ich würde ihn eher nach dem Essen bestellen als davor. Gerade Grappa macht ihn für mich interessant.

  • Franziska · September 2026

    Für mich sitzt die Balance genau zwischen floral und zitrisch und etwas mehr Wucht.

  • Anna · September 2026

    Beim ersten Mal war ich unsicher, beim zweiten Glas dann nicht mehr. Gerade Grappa macht ihn für mich interessant.

  • Max · September 2026

    Ich mag, dass Grappa nicht von der Frucht erschlagen wird.

  • Henrik · September 2026

    Der Grappa ist direkt da, aber Kamille, Zitrone und Honig bleibt trotzdem schön im Hintergrund.

  • Johanna · September 2026

    Die Aromen von Kamille, Zitrone und Honig bleiben angenehm auf der Zunge.

  • Simon · September 2026

    Wenn man Grappa mag, ist der hier schon ziemlich passend.

  • Nils · September 2026

    Bei mir dürfte Kamille, Zitrone und Honig ruhig noch ein bisschen stärker rauskommen. Der Nachhall hat mir dabei am meisten gefallen.

  • Dennis · September 2026

    Ein Schluck reicht schon, um Grappa klar zu erkennen.

Zubereitung

  1. Grappa, Zitronensaft, Honigmix und Kamillen-Cordial in den Shaker geben. Optional pasteurisiertes Eiweiß hinzufügen.
  2. Mit reichlich Eis kräftig schütteln.
  3. Auf frisches Eis in einen kleinen gekühlten Tumbler abseihen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenzeste und weiße Trauben.

Wie schmeckt er?

Zuerst schmeckst du die Zitrone. Sie ist deutlich sauer, wird aber gleich vom Honig aufgefangen. Danach kommt der Grappa durch, klar und traubig, mit etwas Wärme im Hals. Die Kamille liegt darüber und erinnert an Blüten und Tee. Sie bringt zusätzlich Süße mit, denn der Cordial ist ein gesüßter Auszug. Am Ende bleibt dieser Blütengeschmack stehen. Ein paar Tropfen Eiweiß machen die Oberfläche schaumig und den Drink weicher. Kräftig ist er trotzdem: Auf 45 ml Grappa kommen 22,5 ml Zitronensaft.

Wann passt er?

Der Drink passt vor dem Essen und an den frühen Abend. Er ist frisch genug für warme Tage und trotzdem kein Leichtgewicht. Wer Grappa nur pur kennt, erlebt ihn hier von einer milderen Seite. Einsteiger kommen gut zurecht, solange sie Saures mögen. Wer lieber süß trinkt, dem ist die Zitrone zu präsent.

Worauf es ankommt

Purer Honig ist zäh und verteilt sich im kalten Shaker schlecht. Rühre ihn vorher mit der gleichen Menge Wasser zu einem Honigmix an. Das Wasser darf auch ein abgekühlter Kamillenaufguss sein. Der Kamillen-Cordial ist eine eigene gesüßte Zutat, kein einfacher Tee. Schüttle kräftig, sonst bleibt die Süße unten im Glas. Mit Eiweiß dauert das Schütteln ein paar Sekunden länger.

Ve.N.To — Detail

Woher der Drink kommt

Ve.N.To ist ein junger Cocktail. Er gehört zu den Rezepten, die Grappa als Mixzutat vorführen und nicht nur als Brand für sich allein. Honig, Kamille und Zitrone stellen den Tresterbrand in die Form eines Sours. Wer ihn wann genau erfunden hat, lässt sich nicht sauber sagen: Die veröffentlichten Angaben widersprechen sich. Deshalb steht hier kein Jahr und kein Name. Sicher ist die italienische Herkunft der Spirituose, und die erklärt die Richtung des Drinks besser als jede ausgeschmückte Entstehungsgeschichte.

Dazu passt dieses Wissen

  • Grappa: Tresterbrand, Rebsorten und Reifung
  • Cocktails verstehen: Süße, Säure, Bitterkeit und Verdünnung

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