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Region & Geschichte in der Region Bamberg

Sieben Hügel

Region & Geschichte

Bamberg liegt auf sieben Hügeln über der Regnitz, und unter mehreren von ihnen liegen Bierkeller. Die Altstadt steht seit 1993 auf der UNESCO-Welterbeliste, und mitten in ihr stehen Brauereien, die man auch von der Straße aus als solche erkennt.

Die Stadt kannte ihr Bier schon früh geregelt. Eine Bamberger Regel von 1489 nannte die Hefe bereits als Zutat, mehr als vierhundert Jahre bevor irgendjemand wusste, was Hefe eigentlich ist. Das bayerische Gebot von 1516 kam später und sagte zu Hefe noch gar nichts.

Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in Bamberg noch 65 Braustätten. Industrialisierung und Weltkriege haben die meisten verschwinden lassen. Wie viele Brauereien die Stadt heute hat, hängt davon ab, wen man mitzählt: Aufzählungen nennen acht traditionelle Häuser, andere zehn bis zwölf, wenn Neugründungen dazukommen.

Zu den alten Namen gehören nach Angaben der Bamberger Brauereien Klosterbräu (seit 1533), Spezial (seit 1536), Fässla (seit 1649), Mahrs Bräu (seit 1670), Kaiserdom (seit 1718), Greifenklau (seit 1719) und Keesmann (seit 1867). Das Haus in der Dominikanerstraße 6, in dem heute das Schlenkerla sitzt, wird 1405 erstmals erwähnt.

Ihren Spitznamen bekam die Brauerei von Braumeister Andreas Graser, der nach einem Unfall mit rollenden Fässern schlenkernd ging. Heute führt Matthias Trum den Betrieb in sechster Generation der Familie Graser und Trum.

Einen eigenen EU-Herkunftsschutz hat das Bamberger Rauchbier nicht. Der Name steht nicht im EU-Register. Rechtlich gilt für Bamberger Brauer das bayerische Reinheitsgebot, also auch bei obergärigem Bier kein Zucker.

Dazu im Lexikon

Bier verstehen: GrundlagenLager und Ale im Vergleich
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