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Lexikon/Cocktails

Gin · Rühren

Dry Martini

Zwei Zutaten, mehr nicht: viel Gin und ein Schuss trockener Wermut. Du rührst beides mit Eis kalt und seihst es ohne Eis ins Glas. Der Dry Martini schmeckt stark, trocken und sehr klar.

Stand: 17. September 2026 · Entwicklung um die Wende zum 20. Jahrhundert

Dry Martini im Martiniglas oder Cocktailschale

Zutaten

  • 60 mlGin
  • 10 mltrockener Wermut
Glas
Martiniglas oder Cocktailschale
Methode
Rühren
Garnitur
Zitronenzeste oder grüne Olive
Geschmack
trocken, kräftig
Kalorien
ca. 140 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,5 · 23 Bewertungen

  • Nico · September 2026

    Mir gefällt, das der Alkohol nicht alles überdeckt.

  • Christian · September 2026

    Die Balance kippt nicht, obwohl ziemllich viel Aroma im Glas steckt. Gerade Gin macht ihn für mich interessant.

  • Wiebke · September 2026

    Im Nachhall bleiben die Aromen von trockenem Wermut und Zitrone länger hängen als gedacht.

  • Romy · September 2026

    Ich mag hier vor allem trockener Wermut und Zitrone; das macht den Drink irgendwie eigenständig.

  • Paula · September 2026

    Die Mischung aus Gin und trockener Wermut und Zitrone geht erstaunlich gut zusammen.

  • Dennis · September 2026

    Die trocken und kräutrig Richtung passt hier ziemlich gut zum Grundcharakter.

  • Sebastian · September 2026

    Die Balance kippt nicht, obwohl ziemlich viel Aroma im Glas steckt. Der Nachhall hat mir dabei am meisten gefallen.

  • Simon · September 2026

    Die trocken und kräutrig Richtung ist hier genau mein Ding.

  • Erik · September 2026

    Der Gin ist direkt da, aber trockener Wermut und Zitrone bleibt trotzdem schön im Hintergrund.

  • Tanja · September 2026

    Bei mir dürfte trockener Wermut und Zitrone ruhig noch ein bischen stärker rauskommen.

  • Lisa · September 2026

    Ich würde ihn beim nächsten Mal wieder genau so bestellen.

  • Gregor · September 2026

    Ein Tick weniger alkoholisch, dann würde ich ihn öfter bestellen. Das hatte ich so nicht erwartet.

  • Nora · September 2026

    Die Aromen von trockenem Wermut und Zitrone kommen schön spät und bleiben dann eine Weile.

  • Fabian · September 2026

    Ich hätte nicht gedacht, dass Gin so gut mit trockener Wermut und Zitrone funktioniert.

  • Tom · September 2026

    Die Säuree hält das Ganze schön zusammen. Das hatte ich so nicht erwartet.

  • Gina · September 2026

    Was mir gefällt: trockener Wermut und Zitrone kommt nicht nur am Anfang, sondern auch hinten raus.

  • Henrik · September 2026

    Ich würde ihn beim nächsten Mal wieder genau so bestellen. Nicht ganz rund, aber interessant.

  • Laura · September 2026

    Die Säure hält das Ganze schön zusammen. Gerade Gin macht ihn für mich interessant.

  • Isabel · September 2026

    Die Aromen von Mischung hat so eine kleine herbe Ecke, die mir gefallen. Die trockenem Wermut und Zitrone bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Klara · September 2026

    Mit ordentlich Eis würde ich den sofort noch mal nehmen.

  • Noah · September 2026

    Das ist kein Mainstream-Geschmak, aber genau das mag ich daran.

  • Niklas · September 2026

    Ich war bei trockener Wermut und Zitrone erst skeptisch, aber das funktioniert.

  • Hannes · September 2026

    Sehr kalt hat er mir deutlich besser gefallen.

Zubereitung

  1. Das Servierglas vorkühlen. Alle Zutaten mit reichlich Eis in ein Rührglas geben.
  2. Mit einem langen Löffel rühren, bis die Mischung gut kalt und leicht verdünnt ist, als Ausgangspunkt etwa 20–30 Sekunden.
  3. Durch ein Barsieb ohne das Rühreis ins gekühlte Glas abseihen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenzeste oder grüne Olive.

Wie schmeckt er?

Vor dem Rühren werden 60 ml Gin und 10 ml trockener Wermut abgemessen; beim Rühren kommt Schmelzwasser dazu. Entsprechend kräftig ist der erste Schluck. Du schmeckst den Wacholder aus dem Gin, dahinter die Kräuternoten des Wermuts. Süße fehlt fast ganz, Säure auch, denn es ist kein Saft im Rezept. Übrig bleibt ein trockener, leicht bitterer Eindruck, der lange im Mund steht. Die Garnitur entscheidet mit: Eine Zitronenzeste bringt Duft und wirkt frischer, eine Olive macht den Drink salzig und herzhafter. Kalt getrunken ist er weich, warm geworden brennt er.

Wann passt er?

Der Martini kommt vor dem Essen ins Glas und macht Appetit. Er ist nichts für den Anfang einer Cocktailkarriere: Ohne Saft und ohne Zucker steht der Alkohol nackt da. Wer Gin pur mag, wird ihn lieben. Trink ihn sehr kalt und in kleinen Schlucken, dann wirkt er weicher. Ein zweiter reicht den meisten Leuten völlig.

Worauf es ankommt

Der häufigste Fehler steht offen im Regal: Wermut ist Wein und wird nach dem Öffnen schlecht. Bewahre die Flasche im Kühlschrank auf und brauche sie in ein paar Wochen auf. Alter Wermut schmeckt muffig, und bei zwei Zutaten fällt das sofort auf. Trocken heißt außerdem nicht, den Wermut ganz wegzulassen. Fang mit den 10 Millilitern an und ändere das Verhältnis erst, wenn du weißt, wie er dir schmeckt.

Dry Martini — Detail

Woher der Drink kommt

Der Dry Martini ist aus älteren Mischungen von Gin und Wermut entstanden. Einen Erfinder gibt es nicht, jedenfalls keinen, der sich belegen lässt. Mit der Zeit verschob sich der Geschmack hin zu weniger Wermut. Der Ginanteil wuchs dafür. Deshalb gibt es bis heute keine einzige richtige Zahl für dieses Rezept. Die hier genannten 60 zu 10 Milliliter sind eine von vielen möglichen Fassungen. Sie ist gut geeignet, um zu lernen, was Kälte und Verdünnung mit dem Drink machen. Wer das verstanden hat, kann das Verhältnis nach eigenem Geschmack verschieben.

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  • Was ist Gin? Wacholder und viele mögliche Aromen
  • Cocktails verstehen: Süße, Säure, Bitterkeit und Verdünnung
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  • Vesper

    Ein sehr trockener, sehr starker Cocktail. Gin und Wodka machen fast die ganze Menge aus, dazu kommen nur 7,5 ml Lillet Blanc, ein mit Kräutern aromatisierter Wein. Die Zitronenzeste gibt den frischen Duft obendrauf.

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  • Angel Face

    Gin, Aprikosenlikör und Calvados zu gleichen Teilen. Der Angel Face schmeckt fruchtig nach Aprikose und Apfel. Trotz des weichen Namens ist er ein starker Cocktail ganz ohne Saft.

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  • Cardinale

    Ein herber Aperitif aus Gin, trockenem Wermut und wenig Campari. Wermut ist ein mit Kräutern gewürzter Wein, Campari ein roter Bitterlikör. Nur zehn Milliliter Campari halten den Drink schlank und trocken.

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