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Lexikon/Cocktails

Gin · Im Glas

John Collins

Ein langer Gin Sour mit Soda und viel Eis: Gin, frische Zitrone, etwas Zuckersirup, aufgefüllt mit Sprudel. Frisch, prickelnd und gut zu trinken, ohne dass der Gin verschwindet.

Stand: 17. September 2026 · Londoner Gin-Punch-Tradition

John Collins im Highballglas

Zutaten

  • 45 mlGin
  • 30 mlfrischer Zitronensaft
  • 15 mlZuckersirup
  • 60 mlSoda
Glas
Highballglas
Methode
Im Glas
Garnitur
Zitronenscheibe und Cocktailkirsche
Geschmack
frisch, prickelnd
Kalorien
ca. 140 kcal je Drink

Wie findest du das Rezept?

4,4 · 11 Bewertungen

  • Kai · September 2026

    Die leicht und zitronig Richtung ist hier genau mein Ding.

  • Tim · September 2026

    Die leicht und zitronig Richtung passt hier ziemlich gut zum Grundcharakter.

  • Klara · September 2026

    Die Aromen von Zitrone, Zucker und Soda kommen schön spät und bleiben dann eine Weile. Beim nächsten Mal probiere ich ihn etwas stärker verdünnt.

  • Erik · September 2026

    Im Nachhall bleiben die Aromen von Zitrone, Zucker und Soda länger hängen als gedacht. Nicht ganz rund, aber interessant.

  • Yannick · September 2026

    Das ist kein Mainstream-Geschmack, aber genau das mag ich daran. Die Aromen von Zitrone, Zucker und Soda bleiben bei mir ziemlich lang hängen.

  • Katharina · September 2026

    Die einzelnen Zutaten kann man hier tatsächlich noch auseinanderhalten. Gerade Gin macht ihn für mich interessant.

  • Theresa · September 2026

    Bei mir dürfte Zitrone, Zucker und Soda ruhig noch ein bisschen stärker rauskommen. Gerade Gin macht ihn für mich interessant.

  • Simon · September 2026

    Nicht schlecht, aber sauer ist hier schon ziemlich dominant. Mit etwas mehr Zeit im Glas verändert sich der Eindruck.

  • Frida · September 2026

    Ich war bei Zitrone, Zucker und Soda erst skeptisch, aber das funktioniert.

  • Anne · September 2026

    Im Nachhall bleiben die Aromen von Zitrone, Zucker und Soda länger hängen als gedacht.

  • Mats · September 2026

    Bei mir dürfte Zitrone, Zucker und Soda ruhig noch ein bisschen stärker rauskommen. Beim nächsten Mal probiere ich ihn etwas stärker verdünnt.

Zubereitung

  1. Das Servierglas mit festen Eiswürfeln füllen.
  2. Die abgemessenen Zutaten hineingeben. Soda kommt zum Schluss dazu und wird langsam angegossen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
  3. Behutsam umrühren, bis sich die Zutaten verbinden. Bei Zutaten zum Auffüllen etwas Platz für die Garnitur lassen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenscheibe und Cocktailkirsche.

Wie schmeckt er?

Zitrone gibt den Ton an. Die Säure trifft dich zuerst, gleich danach federt der Zuckersirup sie ab. Es bleibt trotzdem eine spürbare Frische, denn es kommt doppelt so viel Zitronensaft wie Sirup ins Glas. Der Gin steht mit seinem Wacholder dahinter, würzig und trocken. Das Soda macht den Drink lang und prickelnd, es verdünnt ihn spürbar. Deshalb schmeckt er leichter als ein Sour im kleinen Glas, obwohl fünfundvierzig Milliliter Gin darin sind. Zum Ende hin, wenn das Eis schmilzt, wird er noch milder.

Wann passt er?

Ein Klassiker für heiße Nachmittage und für den Einstieg in Gindrinks. Er ist lang, frisch und wirkt nicht schwer. Gäste, die sonst Limonade oder Weinschorle trinken, kommen damit gut zurecht. Wer es kurz und stark mag, greift besser zum Martini oder zum Gin Sour ohne Soda. Zum Essen passt er, solange das Essen nicht süß ist.

Worauf es ankommt

Rühre nur kurz und sanft. Jedes kräftige Rühren treibt die Kohlensäure aus dem Soda, dann wird der Drink flach. Baue ihn direkt im Glas auf vollem Eis auf, halbvolle Gläser schmelzen schneller. Presse die Zitrone frisch, Saft aus der Flasche fällt hier sofort auf. Mit Old Tom Gin wird aus dem John Collins ein Tom Collins. Lass beim Auffüllen etwas Platz für die Garnitur.

John Collins — Detail

Woher der Drink kommt

Der Name führt zu John Collins vom Londoner Limmer’s und zur dortigen Gin-Punch-Tradition. Wie aus dem John Collins der Tom Collins wurde und welche Ginart dabei jeweils im Glas war, erzählen die Quellen unterschiedlich. Sicher ist nur das Prinzip: ein langer Drink aus Gin, Zitrone, Zucker und Soda. Nach diesem Muster funktionieren viele lange Drinks. Old Tom Gin erklärt dabei eine verbreitete Form des Tom Collins. Beide Namen meinen im Kern denselben Aufbau.

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