Zum Inhalt

Gin · Im Glas

John Collins

Ein langer Gin Sour mit Soda und viel Eis: Gin, frische Zitrone, etwas Zuckersirup, aufgefüllt mit Sprudel. Frisch, prickelnd und gut zu trinken, ohne dass der Gin verschwindet.

Stand: · Londoner Gin-Punch-Tradition

John Collins im Highballglas

Zubereitung

  1. Das Servierglas mit festen Eiswürfeln füllen.
  2. Die abgemessenen Zutaten hineingeben. Soda kommt zum Schluss dazu und wird langsam angegossen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
  3. Behutsam umrühren, bis sich die Zutaten verbinden. Bei Zutaten zum Auffüllen etwas Platz für die Garnitur lassen.
  4. Zum Abschluss garnieren: Zitronenscheibe und Cocktailkirsche.

Wie schmeckt er?

Zitrone gibt den Ton an. Die Säure trifft dich zuerst, gleich danach federt der Zuckersirup sie ab. Es bleibt trotzdem eine spürbare Frische, denn es kommt doppelt so viel Zitronensaft wie Sirup ins Glas. Der Gin steht mit seinem Wacholder dahinter, würzig und trocken. Das Soda macht den Drink lang und prickelnd, es verdünnt ihn spürbar. Deshalb schmeckt er leichter als ein Sour im kleinen Glas, obwohl fünfundvierzig Milliliter Gin darin sind. Zum Ende hin, wenn das Eis schmilzt, wird er noch milder.

Wann passt er?

Ein Klassiker für heiße Nachmittage und für den Einstieg in Gindrinks. Er ist lang, frisch und wirkt nicht schwer. Gäste, die sonst Limonade oder Weinschorle trinken, kommen damit gut zurecht. Wer es kurz und stark mag, greift besser zum Martini oder zum Gin Sour ohne Soda. Zum Essen passt er, solange das Essen nicht süß ist.

Worauf es ankommt

Rühre nur kurz und sanft. Jedes kräftige Rühren treibt die Kohlensäure aus dem Soda, dann wird der Drink flach. Baue ihn direkt im Glas auf vollem Eis auf, halbvolle Gläser schmelzen schneller. Presse die Zitrone frisch, Saft aus der Flasche fällt hier sofort auf. Mit Old Tom Gin wird aus dem John Collins ein Tom Collins. Lass beim Auffüllen etwas Platz für die Garnitur.

John Collins — Detail

Woher der Drink kommt

Der Name führt zu John Collins vom Londoner Limmer’s und zur dortigen Gin-Punch-Tradition. Wie aus dem John Collins der Tom Collins wurde und welche Ginart dabei jeweils im Glas war, erzählen die Quellen unterschiedlich. Sicher ist nur das Prinzip: ein langer Drink aus Gin, Zitrone, Zucker und Soda. Nach diesem Muster funktionieren viele lange Drinks. Old Tom Gin erklärt dabei eine verbreitete Form des Tom Collins. Beide Namen meinen im Kern denselben Aufbau.

Dazu passt dieses Wissen

In derselben Richtung

Das könnte dir auch schmecken.

Dürfen wir messen, wie Gustofolio benutzt wird? Dafür würden wir Google Analytics laden und ein Cookie auf deinem Gerät speichern. Das hilft uns zu sehen, welche Bereiche gebraucht werden — mehr nicht. Inhalte deiner Sammlung werden dabei nicht übertragen.

Ohne deine Zustimmung passiert nichts davon, und Gustofolio funktioniert vollständig weiter. Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.