Whisky & Essen in der Region Israelischer Whisky

Hummus, Shakshuka, Whisky

Whisky & Essen

Sabich, die gefüllte Pita mit gebratener Aubergine, hartgekochtem Ei, Amba und Tahin, zählt zum beliebtesten Streetfood in Tel Aviv. Ein guter Startpunkt für Whisky und Essen aus Israel. Der Name geht auf die irakisch-jüdische Gemeinde zurück, die das Gericht ursprünglich als Sabbat-Frühstück aß, bevor es zum festen Bestandteil der Tel Aviver Straßenküche wurde. Die süß-scharfe Amba, ein eingelegtes Mangogewürz, und das cremige Tahin brauchen einen Whisky, der nicht dagegenkämpft, sondern mitgeht.

Der fruchtige Classic Single Malt von M&H passt hier gut. Seine Steinobstnoten heben die Amba an, ohne die Schärfe zu verstärken, und seine leichte Textur lässt das Tahin nicht schwer wirken. Ein kräftigerer, getorfter Whisky würde die feinen Aromen der Pita dagegen einfach überdecken.

Shakshuka, pochierte Eier in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce mit Kreuzkümmel, gilt in Israel längst als Frühstücksklassiker, mit Wurzeln in der nordafrikanisch-jüdischen Küche. Die Süße der Tomaten und die warmen Gewürze finden ihr Gegenstück im Elements Sherry. Dessen Rosinen- und Nusston übertönt die Sauce nicht, sondern ergänzt sie, während die Säure der Tomaten den Sherry-Fasston auffängt. Manche Restaurants in Tel Aviv servieren dazu frisches Fladenbrot zum Auftunken der Sauce, ein Ritual, das zum Gericht fast automatisch dazugehört.

Bei einem Meorav Jerushalmi, dem Jerusalemer Grillteller aus Hühnerinnereien, Zwiebeln und viel Gewürz, oder bei gegrillter Aubergine mit Tahin darf es rauchiger werden. Der getorfte M&H-Lauf mit seinen vierzig ppm bringt genug Raucharoma mit, um gegen die gegrillten Röstaromen zu bestehen, ohne dass eine Seite die andere erschlägt. Ein Glas Wasser daneben hilft zusätzlich, zwischen den würzigen Bissen und dem rauchigen Whisky einen klaren Kopf zu behalten.

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