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Malz & Getreide in der Region Patagonien & El Bolsón

Gerste aus Norden

Malz & Getreide

Gerste wächst in Argentinien vor allem in der Pampa weiter im Norden, nicht am Fuß der Anden. Die kleinen Brauereien in der Comarca Andina und rund um El Bolsón beziehen ihr Malz daher meist von außerhalb der Region. Wie viel davon aus welcher Mälzerei kommt, geben die Betriebe selten an.

Malz ist Gerste, die man kurz keimen lässt und dann trocknet. Beim Keimen bildet das Korn Enzyme, die später Stärke in vergärbaren Zucker zerlegen. Das Trocknen heißt Darren: Je heißer und länger man darrt, desto dunkler und röstiger wird das Malz. Ein helles Pale Malt gibt dem Bier Körper und eine goldene Farbe.

Für die Leitbiere der Region ist ein solides Basismalz die Grundlage. Hinzu kommen oft Karamellmalze, die in der Darre nach dem Keimen noch einmal erhitzt werden, bis der Zucker im Korn karamellisiert. Sie geben dem Bier Farbe von Gold bis Kupfer und eine leichte Süße, die gegen den Hopfen antritt.

Dunkle Röstmalze nutzen die Brauer für Stout und ähnliche Stile. Ihr Aroma erinnert an Kaffee und dunkle Schokolade, doch gebraut wird auch hier mit Gerstenmalz als Hauptzutat.

Am Ende bleibt das Malz in Patagonien Mittel zum Zweck: Es soll dem Bier ein Gerüst geben, das den Hopfen aus dem eigenen Tal trägt. Wer in El Bolsón ein Pale Ale bestellt, trinkt also eine Mischung aus Gerste aus der Ferne und Hopfen von nebenan.

Dazu im Lexikon

Malz und HopfenBier verstehen: Grundlagen
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft