
Hefe in Flasche
Hefe & Gärung
Warum ist Coopers Sparkling Ale trüb? Weil in jeder Flasche noch lebendige Hefe schwimmt. Coopers gärt das Bier ein zweites Mal in der Flasche, die Brauerei nennt das natürliche Reifung. Dabei entsteht das Kohlendioxid, das im Glas perlt, und am Boden setzt sich ein feiner Bodensatz ab.
In Regency Park arbeitet Coopers mit einem eigenen Hefestamm. Er ist nach Angaben von Fachleuten pulvrig, setzt sich also kaum ab und bleibt im Bier schweben, was das Sparkling Ale so wolkig macht. Auch das Pale Ale reift nach Angaben der Brauerei in Flasche oder Fass.
Gebraut wird obergärig. Obergärig heißt, die Hefe arbeitet bei Wärme und steigt dabei nach oben, das Ergebnis ist ein Ale. Das Stout von Coopers wird nach Angaben der Brauerei ebenfalls obergärig gebraut. Den Unterschied zum Lager schmeckt man an den Fruchtnoten, die warm gärende Hefe bildet.
Das Bier lebt weiter, solange die Hefe darin ist. Nach Angaben der Brauerei braucht es deshalb keine Konservierungsstoffe, und wer es im Kühlschrank lagert, hält den Geschmack stabil.
In der Dose geht es genauso: Nach Angaben der Brauerei kommt kurz vor dem Verschließen etwas lebende Hefe hinein, die zweite Gärung findet dann in der Dose statt. Die alte Flaschenmethode von Thomas Cooper ist damit in Metall übersetzt. Lebende Hefe im Bier verträgt weder Wärme noch Hektik, deshalb bleibt gekühlte Lagerung die Regel.