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Bierstile in der Region Dortmund

Export gegen Pils

Bierstile

Dortmunder Export, in der Wettbewerbssprache „German Helles Exportbier“, ist ein goldgelbes, untergäriges Vollbier. Es ist stärker und malziger als ein Pils, aber weniger süß und weniger bitter als man vermuten würde. Das Schaumbild ist weiß und fest, der Abgang mild-trocken.

Was unterscheidet Export von Pils? Beim Pils steht der Hopfen im Vordergrund, beim Export das Malz. Ein deutsches Pils hat nach BJCP 22 bis 40 IBU und 4,4 bis 5,2 Prozent Alkohol. Der Export liegt bei 20 bis 30 IBU und 5 bis 6 Prozent. Außerdem ist er meist etwas dunkler und runder.

Und im Vergleich zum Hellen aus München? Das Münchner Helle ist niedriger in der Stammwürze und ganz auf Malzsüße angelegt. Der Export ist kräftiger und trockener und hat meist mehr Bittere.

Die Zahlen sind ein Wettbewerbskorridor, keine Vorschrift. Einzelne Biere können darüber oder darunter liegen, und manche Marken tragen die Stammwürze im Namen. Verlässlich sind nur die Angaben auf dem Etikett.

Auch „Export“ allein sagt wenig. Der Name wird weltweit für Exportbiere verwendet. Das Dortmunder Export ist ein bestimmter Stil, der in dieser Stadt entwickelt wurde. Wer ihn probiert, schmeckt ein Bier, das nach über 150 Jahren noch immer ein Maßstab für ausgewogene Lagerbiere ist. Ein Pils ist eine andere Geschichte. Im Vergleich dazu wirkt der Export wärmer und weicher, und er lässt sich auch zum Essen ohne Eile trinken. Gebraut wird er bis heute von Brauereien wie DAB und Union, und der Name Dortmunder Bier ist als g.g.A. an die Stadt gebunden.

Der SteckbriefWerte ablesen

Dortmunder Exportuntergärig

Stammwürze
12,4–14,3 °P
Alkohol
5–6 % vol
Bittere
20–30 IBU
Farbe
8–12 EBC

Goldgelb, kräftiger Malzkörper, mäßige Bittere, trockener Abgang.

Dazu im Lexikon

Pils und Helles im VergleichLager und Ale im Vergleich
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft