
Helles & Weißbier
Bierstile
Das Helle ist der Alltagsstil der Stadt. Ein Helles ist ein goldgelbes, untergäriges Bier aus München und Bayern. Es gilt als milde Antwort auf das böhmische Pils und schmeckt weich nach Malz, mit zartem Hopfen.
Wie unterscheidet sich Helles von Pils? Ein Pils ist trockener und herber, mit deutlich mehr Hopfenbittere. Das Helle bleibt weich, sein Abgang ist kurz und etwas süßlich. Beide sind untergärig und hell, aber das Helle ist das Bier für den langen Abend, das Pils das für den ersten Durst.
Das Weißbier ist der zweite Stil. Ein helles Weißbier oder Hefeweizen ist obergärig, enthält nach gängiger Branchenregel mindestens die Hälfte Weizenmalz und schmeckt nach Banane und Nelke. Die Schaumkrone ist hoch und cremig, die Farbe trüb und blassgelb. Ein Kristallweizen ist die gefilterte, klare Variante.
Die Landshuter Hochzeits Weisse macht daraus ein Festbier. Mit 13,6 Prozent Stammwürze nach Angaben der Brauerei ist sie kräftiger als ein normales Weißbier, bleibt aber im Rahmen der Stilnorm für Weißbier. Wer sie neben ein gewöhnliches Weißbier stellt, merkt den volleren Körper und die dezent süße Note sofort. Die Brauerei wirbt außerdem mit zertifiziert biologischen Zutaten.
Zwischen beiden Stilen liegt auch ein Unterschied im Trinkgefühl. Das Helle trinkt sich glatt und schlank, das Weißbier wirkt durch Hefe und Kohlensäure lebhafter und voller. Wer das eine mag, findet im anderen oft eine Ergänzung, weil die Brauer beide mit dem Sudhaus derselben Stadt verbinden.
Hellesuntergärig
- Stammwürze
- 11–11,9 °P
- Alkohol
- 4,7–5,4 % vol
- Bittere
- 16–22 IBU
- Farbe
- 6–10 EBC
Goldgelb, weich im Malz, zarter Hopfen, kurzer Abgang.