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Hopfen in der Region Straubing & Gäuboden

Aus der Nachbarschaft

Hopfen

Wächst Hopfen in Straubing? Nicht als Hauptkultur. Der Gäuboden steht für Getreide, und der Hopfen für die Brauereien der Stadt kommt aus Bayern. Das sagt die Karmeliten Brauerei ausdrücklich: Neben der Gerste aus dem Stadtgebiet stammen die übrigen Zutaten aus dem Freistaat.

Das größte Anbaugebiet der Welt liegt nicht weit entfernt in der Hallertau. Dort standen nach dem Bericht von BarthHaas 2025 etwa 17.000 Hektar, rund 83 Prozent der deutschen Hopfenfläche. Der Name „Hopfen aus der Hallertau“ ist als g.g.A. seit 2010 geschützt, und die Gerüstanlagen sind im Spätsommer vor der Ernte meterhoch.

Welche Sorte eine Brauerei wirklich einsetzt, verraten die wenigsten. Für Biere wie Festbier und Helles nimmt man in Bayern häufig Aromahopfen wie Hallertauer Mittelfrüh oder Perle. Wie das hier im Einzelfall gehandhabt wird, bleibt Sache der Brauer.

Was Hopfen tut, kann man erklären, ohne Sorten zu kennen. Er gibt dem Bier die Bittere, die den Malzzucker ausbalanciert, und mit späteren Gaben zusätzlich Duft nach Kräutern, Blüten oder Gras. Bittere misst man in IBU. Ein Festbier liegt nach der Stilnorm zwischen 18 und 25, ein Weißbier ist mit 8 bis 15 deutlich milder gehopft.

Im Straubinger Festzelt schmeckt man diese Zurückhaltung. Die Bittere tritt hinter Malz und Hefe zurück. Das passt zu einem Bier, das zu fettem Essen getrunken wird und viele Stunden lang schmecken soll. Ein Festbier, das schon nach dem ersten Schluck herb nachhallt, würde im Zelt bald ermüden. Deshalb setzen die Brauer auf feine Aromahopfen mit milder Bittere, sparsam dosiert und sorgfältig in den Sud gegeben.

Dazu im Lexikon

Malz und Hopfen erklärtPils und Helles im Vergleich
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft