
Bitter und Porter
Bierstile
Was ist ein Bitter? Ein Bitter ist ein kupferfarbenes englisches Ale, trocken, mit Brotmalz und einer sanften Bittere, das frisch aus dem Fass getrunken wird. Der Name kam auf, weil es im Vergleich zu den süßen Milds bitterer schmeckte.
Der Stilführer BJCP unterscheidet drei Stufen. Das Ordinary Bitter hat 3,2 bis 3,8 Prozent Alkohol, das Best Bitter 3,8 bis 4,6 und das Strong Bitter oder ESB 4,6 bis 6,2. Bei Taylor, Black Sheep und Theakston findet man diese Mitte meistens als Best Bitter.
Old Peculier von Theakston wird als Old Ale geführt. Dieser Stil ist dunkler und kräftiger, mit Noten von Trockenobst, Lakritz und Melasse und 5,5 bis 9 Prozent Alkohol. Der Name geht auf das Peculier von Masham zurück, ein kirchliches Gericht, das als Sonderbezirk galt.
Samuel Smith ist außerdem für seine dunklen Biere bekannt. Taddy Porter und Oatmeal Stout zählen zu den Klassikern des Hauses. Ein Porter ist ein dunkles, röstiges Ale, das im London der 1720er-Jahre entstand.
Der Unterschied zum Lager liegt in der Hefe und in der Wärme. Wer ein Pils gewohnt ist, erlebt ein Bitter als weniger kühl, weniger sprudelnd und malziger. Alkohol und Bittere liegen enger beieinander, es trinkt sich eher wie ein Brotgetränk als wie ein Erfrischungsgetränk. Genau dieser Gegensatz macht den Yorkshire-Stil für viele Neugierige spannend. Wer es ausprobiert, sollte mit einem kleinen Glas beginnen.
Best Bitterobergärig
- Stammwürze
- 10–11,9 °P
- Alkohol
- 3,8–4,6 % vol
- Bittere
- 25–40 IBU
- Farbe
- 16–32 EBC
Bernstein bis Kupfer, Brotmalz, erdiger Hopfen, trockener Abgang.