
Eintopf und Hurling
Essen & Bierkultur
Was isst man zu Irish Red Ale? Am besten Irish Stew, den Eintopf aus Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren. Die Karamellnoten des Biers greifen die Süße der Zwiebeln auf, die Röstung antwortet auf das gebratene Fleisch. Ähnlich passt es zu Bacon and Cabbage, also gekochtem Schinken mit Kohl, einem alten Sonntagsessen.
Aus der Region stammt außerdem das Waterford Blaa, ein weiches, weiß bemehltes Brötchen, das in Waterford traditionell mit Schinken oder Käse belegt wird. Ein Red dazu schmeckt wie ein Frühstück am Nachmittag. An der Küste von Wexford und Waterford kommt Fisch auf den Tisch, gebraten oder frittiert; ein leichtes Ale schneidet das Fett, ohne den Fisch zu übertönen.
Die Altstadt von Kilkenny ist voll von Pubs. Kyteler's Inn trägt den Namen der Alice Kyteler, die 1324 der Hexerei beschuldigt wurde. Auch der Pub Brewery Corner in der Parliament Street, den die Carlow Brewing Company betreibt, schenkt nur irisches Craft-Bier aus.
Zum Sonntag gehört das Hurling, ein irisches Mannschaftsspiel mit Schläger und Lederball. Die Mannschaft aus Kilkenny heißt Cats und spielt in Schwarz und Bernstein. Nach dem Spiel gehen die Gäste in den Pub, und es gilt die Regel, dass jeder eine Runde zahlt. Man trinkt Pints, oft ein langsames, und gesprochen wird dabei mindestens so viel wie getrunken. Wer länger bleibt, hört Musik: Viele Pubs im Südosten haben abends Livemusik, und das Bier wandert im Takt von Tisch zu Tisch.