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Verkosten in der Region Kilkenny & der Südosten

Pint, acht Grad

Verkosten

Wie schmeckt ein Irish Red Ale? Zuerst nach Keks und Karamell, dann nach getoastetem Brot, am Schluss mit einer Spur Kaffee von der Röstgerste. Die Bittere bleibt weich, der Abgang ist kurz und leicht trocken. Wer ein Red neben ein Pils stellt, bemerkt vor allem, wie viel runder und malziger es wirkt.

Als Beispiele dienen drei Biere. Smithwick's Red Ale kommt aus Dublin, trägt aber den Namen von Kilkenny und gilt als der Klassiker. Das Kilkenny Irish Beer ist cremiger und stärker gehopft. O'Hara's gehört zur Carlow Brewing Company; deren Moling's Traditional Red Ale zeigt, wie eine kleine Brauerei im Südosten den Stil auslegt.

Das passende Glas ist das Pint, in Irland 568 Milliliter. Es ist nach oben weit und nach unten schmal, so entfaltet sich der Schaum. Wer weniger trinken möchte, bestellt ein Glas, in Irland das Wort für das halbe Pint. Ein Red darf nicht zu kalt sein. Etwa acht bis zehn Grad lassen das Malz ausreichend durchscheinen, und das Bier wird nicht von der Kälte betäubt.

Beim Zapfen kommt es auf den Schaum an. Ein Red vom Fass wird schräg eingeschenkt, dann steht das Glas kurz, und die letzten Zentimeter kommen gerade. Wird Stickstoff verwendet, setzt sich der Schaum erst langsam und das Bier wirkt dunkler, bevor es sich aufhellt. Man sieht dann, wie die feinen Bläschen von unten nach oben ziehen.

Dazu im Lexikon

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