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Malz & Getreide in der Region Nelson & Tasman

Gerste, Darre, Röstung

Malz & Getreide

Beim Malz ist Nelson Verbraucher, nicht Weltmeister. Das Malz kommt aus Mälzereien, die aus Braugerste herstellen, was ein Sud braucht: Gerste wird zum Keimen gebracht und dann gedarrt, also mit warmer Luft getrocknet, damit der Keimling stoppt und die Stärke zugänglich bleibt. Je heißer die Darre, desto dunkler und röstiger das Malz.

Wie wichtig das Malz im Glas ist, zeigt Mac's. Die Brauerei der McCashins in Stoke, einem Vorort von Nelson, hieß Brewery and Malthouse. Ein Großteil der Biere wurde nach dem Muster des deutschen Reinheitsgebots gebraut, nach Darstellung von Branchenseiten mit nur vier Zutaten: Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser. Das war 1981 in Neuseeland eine Ansage gegen Zucker und Karamellfarbe der großen Marken.

Das goldene Mac's Gold zeigt, wie ein heller Malzkörper aussieht: wenig Röstung, Brotkruste, etwas Honig. Black Mac, laut den Quellen Neuseelands erstes dunkles Lager einer neuen Generation, zeichnet sich durch ein Röstmalz aus, das Kaffee- und Kakaonoten beisteuert, ohne zu verbrennen. Dazwischen liegt Mac's Real Ale, ein Verschnitt aus beiden. Eine Röstnote im Malz ist dabei kein Fehler, sondern Absicht, denn sie gleicht die Frische des Hopfens aus und macht ein dunkles Lager rund.

Moderne Pale Ales und hazy IPAs aus der Region setzen oft auf ein schlichtes Pale-Malz als Bühne, manchmal mit Hafer oder Weizen für einen weichen Körper und die trübe Optik. Das Malz soll hier nicht auffallen, es trägt den Hopfen. Je weniger Süße es mitbringt, desto stärker kommt die Frucht des Nelson Sauvin heraus. Brauer in der Region wählen daher Malz meist nach dem, was es nicht tut: Es soll weder kleben noch das Aroma des Hopfens überdecken.

Dazu im Lexikon

Malz und HopfenLager und Ale im Vergleich
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft