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Essen & Bierkultur in der Region Salzburg

Nockerl, Bosna, Bräustübl

Essen & Bierkultur

Zu den Salzburger Spezialitäten gehören die Salzburger Nockerl, ein warmes Soufflé aus Eischnee, das in der Form an die Hügel der Stadt erinnern soll. Es ist ein Dessert und passt zu einem malzigen Märzen, weil beide eine karamellige Süße teilen.

Herzhafter geht es mit Brettljause, Schweinsbraten und Kasnocken zu. Das Salzburger Pils schneidet durch Fett und Käse, weil Kohlensäure und Bittere den Gaumen wieder frisch machen. Zur Wurst gehört die Salzburger Bosna, ein Brötchen mit gebratener Wurst, Zwiebeln, Senf und Curry.

Im Augustiner Bräustübl bringt die Kultur das Essen mit. Nach Angaben des Hauses bietet der Biergarten Platz für über 1.000 Gäste, die Hallen für über 900, und es gibt mehr als 240 Stammtische. Rund 600.000 Besucher im Jahr sollen kommen, ein Ort für Einheimische ebenso wie für Reisende.

Zum Bier gehören Brezen und Radi, dazu kalte Brotzeit von den Ständen im Haus. Brezen gehören dort zum Bier wie das Salz zur Brezn selbst. Die Idee ist die der Klosterschenke: Man isst, was zur Hand ist, und trinkt dazu das Bier der Mönche.

Wer in Salzburg zum ersten Mal ein Bier trinkt, wird oft auf das Holz, den Stein und die Stimmung im Haus achten. Das Bier selbst bleibt dabei bescheiden im Hintergrund, so wie es sich für ein Klosterbier gehört. Die Mönche von Mülln brauten ja nicht für Kenner, sondern für die Tafel, an der alle saßen.

Dazu im Lexikon

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