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Bierstile in der Region Johannesburg & Soweto

Lager, Stout, Sorghum

Bierstile

Welche Biere trinkt man in Johannesburg und Soweto? Drei Gruppen stehen nebeneinander. Das helle Lager der Großbrauereien ist der Alltag und entspricht dem internationalen Pale Lager. Dazu kommen dunkle Stouts, die etwa Castle als Milk Stout und die Soweto Brewing Company als Orlando Stout führen. Und es gibt Umqombothi, das Sorghumbier, das mit diesen Stilen nur das Wort Bier teilt.

Das Lager nach internationaler Art ist leicht, klar und sauber vergoren. Der Steckbrief nennt Spannen der Stilnorm, nicht einer einzelnen Marke. Castle Lager passt in diese Gruppe, ohne dass man seine genauen Werte der Norm gleichsetzen darf.

Stout bedeutete ursprünglich einfach stark. Aus dem Londoner Stout Porter wurde das Wort Stout, und Irland machte ihn berühmt, ohne ihn erfunden zu haben. In Südafrika haben dunkle Biere mit Milchzucker oder Röstmalz eine eigene Tradition, die sich in Soweto mit der Geschichte der Shebeens verbindet.

Umqombothi hat keine Norm. Der BJCP-Katalog kennt keinen Stil für Sorghum-Maisbier aus dem Topf, und deshalb gibt es auch keinen Steckbrief mit Zahlen. Als Vergleichsstil taugt am ehesten ein säuerliches, trübes Getreidebier, das man eher löffeln als zischen lässt. Es ist trüb, sauer, dick und meist niedrig im Alkohol, nach Quellenlage etwa 3 bis 4 Prozent.

Chibuku steht dazwischen. Es ist ein industrielles Getränk, das auf einem Hausbier beruht, und wird als Kartonbier in großen Mengen verkauft. Der Kontrast zur Flasche Castle erklärt viel über die Stadtgeschichte: Zwei Welten, ein Wort.

Der SteckbriefWerte ablesen

Internationales helles Lageruntergärig

Stammwürze
10,5–12,4 °P
Alkohol
4,5–6 % vol
Bittere
18–25 IBU
Farbe
4–12 EBC

Hellgolden, klar, leicht malzig, kaum Hopfenaroma, glatt und trocken im Abgang.

Dazu im Lexikon

Pils und Helles im VergleichLager und Ale im Vergleich
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft