
Käse und Ahorn
Essen & Bierkultur
Zu Vermont gehören Käse und Ahornsirup. Der Staat ist bekannt für seinen Cheddar, den die Käser in Stoffbinden reifen lassen, und für Ahornsirup aus dem Frühjahr. Beides passt zum Bier, weil Fett, Salz und Süße auf Hopfen und Bittere treffen. Ein kräftiger Cheddar wird vom Hopfen aufgefrischt, die Süße des Ahorns findet im Malz ihr Gegenstück.
Ein Klassiker ist der Cabot Clothbound Cheddar aus dem Haus Jasper Hill, der gern zu einem braunen Ale mit Ahorn gereicht wird. Foley Brothers braut ein solches braunes Ale mit Vermont-Ahornsirup. Ein Stout mit Ahorn, wie das Fayston Maple Imperial Stout, wird dagegen zum Weichkäse Bonne Bouche von Vermont Creamery gereicht. Auch das sind Beispiele aus der Region, die zeigen, wie nah Landwirtschaft und Brauhaus beieinander liegen.
Eine besondere Tradition ist Sugar on Snow. Dabei wird heißer, eingedickter Ahornsirup auf frischen Schnee gegossen, wo er sofort zu einer weichen Karamellmasse erstarrt. Dazu isst man oft saure Gurken und Krapfen, und der Brauch gehört zum Frühling, wenn der Saft läuft.
Die Bierkultur ist weniger Wirtshaus als Taproom. In Burlington treffen Brauer wie Magic Hat, Switchback und Zero Gravity auf ein studentisches Publikum, und Magic Hat #9 mit Aprikosennote ist eines der bekanntesten Biere des Staates. Im Dorf Waitsfield oder auf dem Hof in Greensboro Bend dagegen fahren die Leute oft eine Stunde Landstraße, um frisch gefüllte Dosen mitzunehmen. Getrunken wird in Pint-Größe, 473 ml, oder als kleiner Schluck zum Probieren.