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Rebsorten in der Region Luxemburger Mosel

Auxerrois bis Elbling

Rebsorten

Welche Rebsorten stecken im Crémant de Luxembourg? Die Regeln sind weit gefasst: Winzer dürfen alle im Land zugelassenen Sorten verwenden. Am häufigsten mischen sie Pinot blanc (Weißburgunder), Chardonnay, Pinot noir (Spätburgunder), Pinot gris (Grauburgunder), Auxerrois oder Riesling.

Wie breit das Angebot ist, zeigt die Rebfläche von 2022: Rivaner, in Luxemburg der übliche Name für Müller-Thurgau, steht auf 316 Hektar, Pinot gris auf 196, Auxerrois auf 190, Riesling auf 162, Pinot blanc auf 160, Pinot noir auf 121 und Elbling auf 86 Hektar.

Auxerrois sorgt für Rundung. Er schmeckt nach reifem Apfel und Birne, hat eine milde Säure und gibt der Mischung einen weichen Mittelteil. Chardonnay und Pinot blanc ergänzen Zitrus und feinen Schmelz, Pinot noir bringt Körper und einen Hauch roter Früchte hinein. So entsteht, je nach Haus, ein Crémant, der mal cremig und mal straff ausfällt.

Riesling und Elbling bilden die Gegenpole der Luxemburger Mosel. Riesling steht auf 162 Hektar und gibt dem Crémant, wo er in die Mischung kommt, Zitrusfrucht und Spannung. Elbling, mit 86 Hektar die kleinere Fläche, gilt als eine der ältesten Sorten an der Mosel. Er ist leicht, fruchtzart und sehr säurereich; als Stillwein oft herb, liefert er Grundweine, die vor allem als Crémant Verwendung finden.

Der belgische Nachbar geht enger vor. Der Crémant de Wallonie, 2008 als geschützte Herkunft anerkannt, darf nur aus Chardonnay, Pinot noir, Pinot blanc und Meunier entstehen. Meunier heißt auf Deutsch Schwarzriesling. Die Trauben müssen aus Wallonien kommen, Weinbereitung und Abfüllung liegen in Belgien.

Luxemburg setzt dagegen auf die Vielfalt: Ein Haus kann einen Crémant aus nur einer Sorte füllen, ein anderes eine Mischung aus fünf Sorten, beides mit demselben Herkunftsnamen.

Dazu im Lexikon

Was Riesling im Glas ausmachtPinot noir als Spätburgunder kennenlernen
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft