Die kurze Antwort
Eine gute Wein-App oder Getränke-App hält fest, welche Flaschen du besitzt, wo sie stehen und wie sie dir geschmeckt haben. Wähle sie nach deiner wichtigsten Aufgabe: Etiketten erkennen, Bestand und Lagerorte verwalten oder Verkostungen festhalten. Für eine gemischte Sammlung aus Wein, Whisky und Gin zählt vor allem, dass die App die Unterschiede der Getränkearten bewahrt: Jahrgang beim Wein, genaue Abfüllung beim Whisky, deine Mischung beim Gin.

Welche Wein-App oder Getränke-App passt zu dir?
Vielleicht kennst du die Situation: Im Weinladen kommt dir ein Etikett bekannt vor. War das dein Lieblingswein oder der Fehlkauf vom letzten Mal? Zu Hause stehen mehrere offene Whiskys, und den passenden Mixer für den Gin aus dem Urlaub hast du vergessen. Eine gepflegte Sammlung beantwortet diese Fragen, ohne dass du jedes Regal durchsuchen musst.
Wähle eine Wein-App oder Getränkeverwaltung deshalb nach der Aufgabe, die du am häufigsten erledigst. Ein Scanner hilft beim Erkennen einer Flasche. Eine Bestandsverwaltung zeigt dir, ob du sie noch besitzt. Ein Verkostungstagebuch bewahrt deinen Eindruck. Für eine gemischte Sammlung ist die Verbindung dieser Aufgaben besonders hilfreich.
Du kannst auch mit einer Liste anfangen. Eine App lohnt sich, wenn sie dir das Erfassen, Finden und Aktualisieren erleichtert. Eine Mindestzahl an Flaschen gibt es dafür nicht.

| Deine wichtigste Frage | Diese Funktion brauchst du | So probierst du sie aus |
|---|---|---|
| „Welcher Wein ist das?“ | Etikettenerkennung mit korrigierbaren Angaben | Zwei Jahrgänge desselben Weins erfassen |
| „Was liegt noch im Keller?“ | Bestand je Produkt und Lagerort | Sechs Flaschen auf zwei Orte verteilen, eine entnehmen |
| „Welcher Whisky hat mir gefallen?“ | Eindeutige Abfüllungen und Verkostungsnotizen | Zwei Varianten derselben Brennerei auseinanderhalten |
| „Welches Tonic passt zu meinem Gin?“ | Eigene Kombinationen oder gut auffindbare Notizen | Gin, Tonic und Mischungsverhältnis gemeinsam speichern |
| „Was kann ich mit meiner Hausbar mixen?“ | Rezeptsuche nach vorhandenen Zutaten | Ein Rezept samt Mixer und frischen Zutaten abgleichen |
| „Was haben wir gemeinsam gekauft?“ | Gemeinsamer Bestand mit Zugriffsrechten | Eine Änderung durch eine zweite Person nachvollziehen |
Was ist eine Getränkeverwaltungs-App?
Eine Getränkeverwaltungs-App ist ein digitales Verzeichnis deiner Flaschen. Du hältst fest, was du besitzt, wo es steht und welche Erfahrungen du damit gemacht hast. Je nach Anwendung kommen Etikettenerkennung, Bewertungen, Wunschlisten oder Vorschläge für die Auswahl hinzu. Eine Weinverwaltungs-App ist dasselbe mit dem Schwerpunkt auf Wein.
Für private Sammlungen stehen drei Fragen im Mittelpunkt:

- Was habe ich gerade zu Hause?
- Welche Flaschen möchte ich wiederfinden oder nachkaufen?
- Was passt zu dem, was ich heute vorhabe?
Private Sammlung oder Warenwirtschaft?
Damit unterscheidet sich die private Getränkeverwaltung von einer Warenwirtschaft für Restaurants oder Bars. Ein Gastronomiebetrieb braucht Einkauf, Ausschank, Inventurdifferenzen und eine Verbindung zur Kasse. Zu Hause genügt meist ein verlässlicher Überblick mit persönlichen Notizen.
Einen eigenen Weinkeller brauchst du dafür nicht. Ein Küchenregal, ein Sideboard und zwei Fächer im Abstellraum lassen sich genauso organisieren. Entscheidend ist, ob deine Sammlung für dich unübersichtlich wird.
Welche Arten von Wein-Apps und Whisky-Apps gibt es?
Hinter dem Wort „Wein-App“ stecken sehr unterschiedliche Werkzeuge. Manche sind vor allem Scanner mit einer großen Bewertungsdatenbank, andere reine Kellerbücher, wieder andere Shops mit angehängter Merkliste. Wer eine Weinkeller-App sucht, aber eine Scanner-App installiert, wundert sich später, warum Lagerorte und Flaschenzahlen fehlen.
Die folgende Einteilung hilft beim Vergleichen. Viele Anwendungen verbinden mehrere Arten; entscheidend ist, welche davon im Alltag wirklich trägt.

| App-Art | Stark bei | Achte auf |
|---|---|---|
| Scanner- und Bewertungs-App | Flasche im Laden schnell erkennen, fremde Bewertungen lesen | Ob du Jahrgang und Variante korrigieren kannst; ob es einen echten Bestand gibt |
| Weinkeller-App (Kellerbuch) | Flaschenzahl, Lagerorte, Trinkfenster, Nachkauf | Wie schnell die Erfassung geht; ob Whisky und Spirituosen passen |
| Whisky-App und Tasting-Journal | Abfüllungen, Batches, Verkostungsnotizen | Ob Samples und geöffnete Flaschen abbildbar sind |
| Cocktail- und Hausbar-App | Rezepte nach vorhandenen Zutaten | Ob Mixer und frische Zutaten mitgedacht sind |
| Getränkeverwaltung für alles | Eine Übersicht für Wein, Whisky und mehr | Ob die Unterschiede der Getränkearten erhalten bleiben |
Wein-App: Weinverwaltung mit Jahrgang, Flaschen und Weinkeller
Bei Wein reicht der Produktname allein oft nicht aus. Zwei Flaschen können vom selben Weingut stammen und fast gleich aussehen, sich aber durch Jahrgang, Lage oder Ausbau unterscheiden. Eine brauchbare Weinkeller-App hilft dir, diese Unterschiede festzuhalten.

Welche Angaben gehören zu einem Wein?
Für den Anfang genügen Erzeuger, Weinname, Jahrgang, Flaschenzahl und Lagerort. Hast du den Wein bereits probiert, kommt eine kurze Bewertung hinzu. Kaufpreis und Bezugsquelle helfen beim späteren Nachkaufen.
Rebsorte, Herkunft und Süßeangabe erleichtern die Suche. Du musst aber nicht jedes Feld sofort ausfüllen. Ein korrekt erfasster Wein mit fünf nützlichen Angaben bringt dir mehr als ein umfangreicher Datensatz, bei dem der Jahrgang nicht stimmt.
Ein Etikettenfoto ist eine gute Gedächtnisstütze. Fotografiere bei Bedarf auch die Rückseite: Dort stehen oft die Angaben, mit denen du ähnlich benannte Flaschen auseinanderhältst. Welche das sind, erklärt der Ratgeber zum Weinetikett.
Jahrgang, Flaschengröße und Standort getrennt erfassen
Stell dir vor, du besitzt sechs Flaschen desselben Rieslings. Vier liegen im Keller, zwei stehen im Kühlschrank. Der Wein ist identisch, der Standort nicht. Eine gute Weinverwaltung zeigt dir beide Mengen und zugleich den Gesamtbestand.
Ein anderer Jahrgang bekommt einen eigenen Eintrag. Auch Flaschengrößen müssen unterscheidbar bleiben: Eine 0,75-Liter-Flasche und eine Magnum sind beim Planen eines Abends nicht austauschbar. Gleicher Name und gleiches Etikettenmotiv reichen deshalb nicht für eine sichere Zuordnung.
Für deine Zählweise hilft eine einfache Trennung:
- Produkt: Welcher Wein, welcher Jahrgang, welche Flaschengröße?
- Bestand: Wie viele Flaschen davon besitzt du?
- Standort: Wo steht welche Menge?
- Status: Ungeöffnet, geöffnet oder nicht mehr vorhanden?
Geöffnete Flaschen: vorher festlegen, wie du zählst
Welche dieser Ebenen eine App getrennt abbildet, unterscheidet sich. Lege vor der ersten größeren Erfassung fest, wie du geöffnete Flaschen behandelst. Nimmt „Öffnen“ eine Flasche aus dem Kellerbestand, zeigt dieser Bestand deine ungeöffnete Reserve. Eine offene Flasche darf dann nicht versehentlich ein zweites Mal als Vorrat auftauchen.
Trinkfenster sind eine Orientierung, kein Ablaufdatum
Eine Wein-App kann Hinweise bündeln, wann eine Flasche interessant sein könnte. Ein Trinkfenster ist aber kein garantiertes Ablaufdatum und kein Versprechen für den perfekten Geschmack. Lagerbedingungen, die konkrete Abfüllung und deine Vorlieben spielen mit hinein.
Notiere deshalb, woher die Angabe stammt. Eine Empfehlung des Weinguts ist etwas anderes als deine eigene Einschätzung nach einer Probe. Bei mehreren Flaschen kannst du festhalten, wann du eine geöffnet hast und wie sie dir zu diesem Zeitpunkt gefallen hat.
Für die Aufbewahrung selbst bleiben ein geeigneter Platz und möglichst gleichmäßige Bedingungen wichtig. Die App dokumentiert die Lagerung, sie ersetzt sie nicht.
Whisky-App: Sammlung, Abfüllungen und Samples organisieren
Bei Whisky interessiert oft weniger, wie viele identische Flaschen im Regal stehen. Spannender ist die Frage, welche Abfüllungen du schon kennst und was sie unterscheidet.
Ein Brennereiname mit Altersangabe kann dafür zu ungenau sein. Bei manchen Abfüllungen machen Batch, Fassstärke, Fassart oder unabhängiger Abfüller den entscheidenden Unterschied. Eine gute Whisky-App lässt dich diese Angaben festhalten, wenn sie für deine Sammlung zählen.

Welche Daten sind bei Whisky sinnvoll?
Halte zuerst Brennerei oder Hersteller, den vollständigen Namen und den Alkoholgehalt fest. Eine Altersangabe ergänzt du nur, wenn sie wirklich auf der Flasche steht. Bei besonderen Abfüllungen kommen Batch, Fassnummer, Abfülljahr und Abfüller hinzu.
Nicht jede Flasche braucht alle diese Angaben. Ein Standardprodukt und eine Einzelfassabfüllung stellen unterschiedliche Anforderungen. Ein Foto des Etiketts verhindert, dass du beim nächsten Einkauf die ähnlich aussehende Variante für dieselbe hältst.
Für den Alltag sind außerdem zwei Angaben hilfreich: Ist die Flasche noch geschlossen, und wann hast du sie geöffnet? Bei vielen offenen Flaschen reicht eine grobe Einschätzung des Füllstands. Du musst nicht nach jedem Glas den Rest millilitergenau berechnen.
Whisky reift in der Flasche nicht weiter
Ein zwölfjähriger Whisky wird durch acht Jahre im Regal nicht zu einem zwanzigjährigen. Die Altersangabe wächst nach der Abfüllung nicht weiter – ein wichtiger Unterschied zu vielen Weinen, die sich in der Flasche entwickeln.
Für deine Sammlung heißt das: Kaufdatum, Abfülldatum und Altersangabe sind drei verschiedene Informationen. Bewahre Whisky aufrecht, gut verschlossen und ohne direkte Sonne auf. In geöffneten Flaschen können sich die Aromen mit der Zeit verändern; eine pauschale Frist passt aber nicht zu jedem Füllstand und jeder Lagerung.
Samples und angebrochene Flaschen richtig zuordnen
Ein Sample mit 5 cl und die Originalflasche mit 70 cl können dieselbe Abfüllung enthalten. Im Bestand sind sie trotzdem zwei verschiedene Einheiten. Halte bei Samples die ursprüngliche Abfüllung, die Menge und die Herkunft fest. „Sample von Thomas“ allein hilft dir Monate später kaum.
Lege ein Sample nicht zusätzlich an, wenn du es nur aus deiner bereits erfassten Flasche abgefüllt hast, ohne die Menge dort abzuziehen. Sonst wächst dein digitaler Vorrat, obwohl du nichts gekauft hast. Kennt deine App keine Mengen, reicht eine nachvollziehbare Notiz.
Für offene Spirituosen genügt oft eine grobe Stufe: fast voll, etwa halb voll oder Rest. Sie sollte als Schätzung erkennbar sein. Exakte Milliliter lohnen sich nur, wenn du sie wirklich pflegst.
Verkostungsnotizen, die dir später etwas sagen
Du musst keine zwanzig Aromen benennen können. Drei konkrete Beobachtungen genügen oft: Was riechst du? Wie fühlt sich der Whisky im Mund an? Was bleibt nach dem Schluck?
Eine nützliche Notiz lautet zum Beispiel: „Deutlich rauchig, wenig Frucht, pur für mich etwas kräftig. Mit wenigen Tropfen Wasser angenehmer.“ Sie sagt dir beim nächsten Mal mehr als eine alleinstehende Punktzahl. Hältst du fest, ob du pur oder mit Wasser probiert hast, kannst du deine Eindrücke später besser einordnen.
Gin-App: Flaschen und passende Kombinationen wiederfinden
Bei Gin greift ein reines Flaschenverzeichnis oft zu kurz. Vielleicht magst du einen Gin pur besonders gern, einen anderen im Gin Tonic und einen dritten im Cocktail. Die wertvolle Information ist dann die Kombination.
Wer eine Gin-App sucht, sollte deshalb prüfen, ob sich neben der Flasche auch eigene Serviervarianten festhalten lassen. Eine komplizierte Rezeptfunktion braucht es dafür nicht; eine gut auffindbare Notiz leistet oft schon genug.

Vier Angaben für deinen nächsten Gin Tonic
Notiere den genauen Gin, das verwendete Tonic, das Mischungsverhältnis und gegebenenfalls die Garnitur. Ergänze einen kurzen Eindruck: angenehm trocken, zu bitter, zu süß oder genau richtig.
Ein persönlicher Eintrag könnte so lauten: „Gin A, Tonic B, 1 Teil Gin auf 3 Teile Tonic, ohne Garnitur. Für mich ausgewogener als die längere Mischung.“ Das ist keine allgemeine Rezeptempfehlung, sondern eine wiederholbare Erinnerung an deinen Geschmack – und beim Nachkaufen Gold wert.
Flaschenbewertung und Drinkbewertung auseinanderhalten
Ein Gin Tonic, der dir nicht schmeckt, ist nicht automatisch ein Gin, den du nicht magst. Vielleicht passt das Tonic nicht zu deinen Vorlieben, oder die Mischung ist für dich zu lang.
Bewerte deshalb konkret: „pur“, „mit diesem Tonic“ oder „im Cocktail“. Das Prinzip funktioniert genauso bei Rum mit Mixer oder Whisky im Highball. Deine Sammlung wird dadurch zu einem Verzeichnis deiner Erfahrungen.
Hausbar verwalten: Rum, Likör und Alkoholfreies
Eine private Hausbar besteht selten nur aus einer Getränkeart. Neben Wein und Whisky stehen vielleicht Rum, Tequila, Wermut, ein paar Liköre und alkoholfreie Alternativen. Eine gemeinsame Übersicht zeigt dir den Vorrat als Ganzes.
Trotzdem sollten die Unterschiede erhalten bleiben. Bei Rum zählen Herkunft, Alkoholgehalt und die konkrete Abfüllung. Bei einem Likör interessiert dich eher, wofür du ihn gekauft hast. Bei einem alkoholfreien Aperitif willst du die bevorzugte Mischung festhalten.
Besonders praktisch ist eine sichtbare Kennzeichnung geöffneter Flaschen. Die Hinweise des Herstellers zur Aufbewahrung nach dem Öffnen gehören an eine Stelle, an der du sie wiederfindest. Übertrage Regeln für hochprozentige Spirituosen nicht pauschal auf Wermut, Sahnelikör oder alkoholfreie Produkte.

Vom Flaschenbestand zur Cocktailidee
„Ich habe Rum“ beantwortet noch nicht, welchen Cocktail du mixen kannst. Die übrigen Zutaten müssen ebenfalls da sein, und bei frischen Zutaten und Mixern lohnt ein Blick in Küche und Kühlschrank.
Eine Rezeptsuche nach vorhandenen Zutaten erleichtert die Auswahl, ist aber nur so vollständig wie die hinterlegte Zutatenliste. Eine Flasche im digitalen Regal heißt außerdem nicht, dass noch genug für mehrere Drinks darin ist.
Mach es dir einfach: Wähle ein oder zwei Rezepte und gleiche deren Zutaten mit deinem Vorrat ab. So wird aus „für die Hausbar einkaufen“ eine konkrete Liste. In den Cocktailrezepten des Lexikons kannst du nach Spirituose und Geschmack stöbern.
Drei Muster-Einträge für Wein, Whisky und Gin
Diese ausgefüllten Beispiele zeigen, welche Angaben im Alltag zusammengehören. Produkt- und Herstellernamen sind erfunden; es sind Vorlagen für deine eigene Dokumentation, keine Produktempfehlungen und keine echten Verkostungen.

Beispiel 1: Ein Wein an zwei Lagerorten
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Erzeuger und Wein | Musterweingut Lindenhang – Riesling trocken |
| Jahrgang und Größe | 2024 · 0,75 l |
| Ungeöffneter Bestand | 6 Flaschen |
| Standorte | 4 × Keller, Regal A, Fach 2; 2 × Kühlschrank |
| Letzter Kauf | 6 Flaschen am 12. September 2026, 12,90 € pro Flasche |
| Frühere Verkostung | 4 von 5; frisch, für mich angenehm säurebetont |
| Anlass und Nachkauf | Zum gebratenen Fisch gefallen; würde ich wieder kaufen |
| Trinkfenster | Keine verlässliche Angabe hinterlegt |
Beispiel 2: Ein Whisky mit eindeutiger Abfüllung
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Hersteller und Produkt | Musterbrennerei Nordtal – Single Malt 12 Jahre |
| Variante | Batch B24 · 46 % vol · 0,7 l |
| Fassangabe | Laut Etikett: Bourbonfass |
| Status und Standort | Geöffnet; Vitrine, oberes Fach |
| Geöffnet am | 10. September 2026 |
| Restmenge | Geschätzt etwa halb voll |
| Verkostungsnotiz | Vanille im Duft, würzig; pur kräftig, mit wenigen Tropfen Wasser angenehmer |
| Eigene Bewertung | 4 von 5; für ruhige Verkostungen, Nachkauf denkbar |
Beispiel 3: Ein Gin mit nachvollziehbarer Mischung
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Hersteller und Produkt | Musterbrennerei Wacholderhain – Dry Gin |
| Variante und Größe | Original · 43 % vol · 0,5 l |
| Status und Standort | Geöffnet; Barwagen |
| Pur probiert | Für mich deutlich wacholderbetont, trocken |
| Persönliche Kombination | Tonic „Muster Classic“, 1 Teil Gin auf 3 Teile Tonic |
| Garnitur | Ohne |
| Eindruck der Mischung | Angenehm bitter; bei 1 : 4 für mich zu wenig Gin |
| Nachkauf | Für diese Kombination ja |
Was die Muster zeigen
Öffnest du eine der gekühlten Rieslingflaschen, bleiben fünf ungeöffnete übrig: vier im Keller, eine im Kühlschrank. Die frühere Bewertung bleibt erhalten; eine spätere Verkostung ergänzt sie, statt den ersten Eindruck zu überschreiben.
Kommt beim Whisky später ein anderes Batch oder eine Fassstärke hinzu, bleibt es ein eigener Eintrag. Und verwendest du beim Gin ein anderes Tonic, dokumentierst du eine neue Kombination. So siehst du, ob sich deine Meinung zum Gin oder nur zum fertigen Drink verändert hat.
Doppelte Einträge und falsche Bestände vermeiden
Die wichtigste Regel: Ein neuer Vorgang ist nicht automatisch ein neues Produkt. Ein Nachkauf, ein Umzug ins Kühlschrankfach und eine neue Bewertung können denselben Produkteintrag betreffen.

| Situation | So bleibt deine Sammlung nachvollziehbar |
|---|---|
| Du kaufst denselben Wein im selben Jahrgang nach | Vorhandenen Eintrag suchen und Bestand ergänzen; Kaufdaten separat festhalten |
| Der neue Wein hat einen anderen Jahrgang | Eigenen Eintrag anlegen |
| Du stellst zwei Flaschen vom Keller in den Kühlschrank | Standort ändern, Gesamtzahl unverändert lassen |
| Du verschenkst eine Flasche | Bestand reduzieren und, wenn möglich, als Geschenk kennzeichnen |
| Du fotografierst Vorder- und Rücketikett | Beide Bilder derselben Flasche zuordnen |
| Ein Scanner findet ein ähnliches Produkt | Jahrgang, Variante und Größe vor dem Speichern abgleichen |
| Ein Produkt steht doppelt in der Sammlung | Erst Mengen, Orte und Notizen vergleichen, dann zusammenführen |
Barcode ist kein Beweis
Ein Barcode hilft beim Wiederfinden, sollte aber nicht allein über das Zusammenlegen entscheiden. Viele Erzeuger verwenden denselben Code über mehrere Jahrgänge. Entscheidend ist, ob die Angaben zur konkreten Variante übereinstimmen.
Warum „geöffnet“ und „leer“ verschiedene Zustände sind
Eine geöffnete Whiskyflasche kann noch lange in deiner Vitrine stehen. Ein geöffneter Wein ist vielleicht nur für denselben Abend eingeplant. Deshalb braucht deine Sammlung eine klare Bedeutung für jeden Status.
Überlege, ob du nur ungeöffnete Vorräte zählst oder auch angebrochene Flaschen verwalten willst, und vermische beide Zählweisen nicht unbemerkt. Hat eine Anwendung kein eigenes Feld für offene Restmengen, kannst du sie separat notieren; eine vollständige Mengenverwaltung entsteht dadurch allerdings nicht.
Gemeinsame Sammlung: eine Übersicht, klare Zuständigkeiten
Wenn zwei Personen dieselben Flaschen verwalten, sollten beide auf denselben Bestand zugreifen. Zwei getrennt gepflegte Kopien laufen auseinander, sobald jemand einkauft oder eine Flasche öffnet.
Vereinbart drei einfache Regeln: Wer etwas entnimmt, aktualisiert den Eintrag. Gemeinsame Lagerorte heißen für alle gleich. Bestandsänderungen und persönliche Bewertungen bleiben unterscheidbar – dein Geschmack muss nicht der deines Partners sein.
Eine geteilte Bewertung oder eine Freundesliste ist noch keine gemeinsame Bestandsverwaltung. Dafür braucht es eigene Zugriffsrechte: Wer darf nur nachsehen, wer darf ändern, wer darf weitere Personen einladen?
Getränkeverwaltung mit Excel oder App: Import und Export
Eine Tabelle ist ein guter Einstieg. Du bestimmst die Spalten selbst und kannst eine kleine Sammlung übersichtlich erfassen. Wenn du gern am Rechner arbeitest und Änderungen konsequent einträgst, kann eine Excel-Weinliste lange reichen.
Eine App wird interessant, wenn sie Aufgaben vereinfacht, die du sonst liegen lässt: ein Etikett direkt fotografieren, einen Lagerort am Regal ändern oder eine Verkostungsnotiz unterwegs speichern.

| Aufgabe | Tabelle | Darauf kommt es bei einer App an |
|---|---|---|
| Bestand erfassen | Frei gestaltbar, überwiegend von Hand | Schnelle Eingabe, gegebenenfalls Etikettenerkennung |
| Fotos zuordnen | Je nach Aufbau zusätzlich zu organisieren | Bilder direkt bei der richtigen Flasche |
| Flaschen öffnen oder verschenken | Menge oder Status selbst ändern | Einfacher, nachvollziehbarer Bestandswechsel |
| Unterwegs nachsehen | Abhängig von Dateiablage und Tabellen-App | Gut bedienbare Suche auf dem Handy |
| Eigene Daten mitnehmen | Bei gängigen Formaten unkompliziert | Exportumfang vorab prüfen |
Eine Excel-Weinliste in Gustofolio importieren
Du musst deine Tabelle nicht sofort ersetzen. Teste eine App mit einigen typischen Flaschen; spart sie dir bei deren Pflege Zeit, lohnt sich die Übernahme des übrigen Bestands.
Gustofolio bietet dafür einen CSV-Import mit Vorschau. CSV ist ein Tabellenformat, das du direkt aus Excel speichern kannst. So gehst du vor:
- Sichere deine ursprüngliche Tabelle und arbeite mit einer Kopie.
- Verwende eine Kopfzeile. Pflicht sind „Weinname“ und „Anzahl Flaschen“; sinnvoll sind außerdem „Weingut“, „Jahrgang“, „Regal“ und „Fach“.
- Speichere die Liste als CSV UTF-8. Komma und Semikolon werden als Trennzeichen erkannt.
- Wähle die Datei in der Importfunktion und prüfe die Vorschau. Ungültige Zeilen werden angezeigt.
- Wähle den Lagerort für diese Datei. Regal und Fach können aus den einzelnen Zeilen übernommen werden.
- Starte den Import und kontrolliere anschließend einige Einträge samt Flaschenzahl und Standort.
Weinname;Weingut;Jahrgang;Anzahl Flaschen;Regal;Fach
Riesling trocken;Musterweingut Lindenhang;2024;4;A;2
Spätburgunder;Musterweingut Lindenhang;2023;2;B;1Ein Lagerort je Datei
Der gewählte Lagerort gilt für die ganze Datei. Liegt ein Teil deiner Sammlung im Keller und ein anderer im Kühlschrank, teile die Liste in passende Dateien auf. Die Position innerhalb des Lagerorts darf sich je Zeile unterscheiden. Die Einträge im Muster oben sind erfunden.
Den Bestand als CSV, Excel oder PDF mitnehmen
Gustofolio exportiert deinen Bestand in drei Formaten. CSV eignet sich zur Weiterverarbeitung und für den Import in andere Systeme, Excel zum Weiterarbeiten in einer Tabelle, PDF als lesbare Bestandsübersicht.
Der Export umfasst die Getränke mit aktuellem Flaschenbestand. Er ist deshalb keine vollständige Sicherung aller Kontodaten, Bilder und früheren Verkostungen – ein wichtiger Unterschied, wenn du zwischen Anwendungen wechselst.
Privat oder geteilt: Was andere von deiner Sammlung sehen
Du kannst deine Begeisterung für eine Flasche teilen, ohne den ganzen Inhalt deines Kellers öffentlich zu machen. Bestände, Kaufpreise und Lagerorte sind andere Informationen als eine Verkostungsnotiz.
Bei Gustofolio entscheidest du bei Lieblingsflaschen, Bewertungen, Empfehlungen und Wunschliste, was du anderen zeigst. Lagerorte, Bestände, Kaufpreise und private Notizen gehören nicht zu dieser öffentlichen Darstellung. Eine gezielte Einladung zur gemeinsamen Kellerverwaltung ist davon getrennt.
Für die Wahl einer Getränke-App zählt deshalb nicht nur, ob sie eine Community hat. Entscheidend ist, ob du verstehst, was privat bleibt und was eine Freigabe konkret umfasst.

Eigene Bewertungen und Empfehlungen sinnvoll nutzen
Eine Sammlung wird hilfreicher, wenn sie deine Vorlieben widerspiegelt. Dafür brauchst du keine perfekte Bewertungsskala. Wichtig ist, dass du später noch verstehst, was deine Bewertung bedeutet.
Eine einfache Methode verbindet eine Gesamteinschätzung mit zwei Fragen: Was hat mir gefallen? Würde ich diese Flasche für denselben Zweck wieder kaufen?
So kann ein Eintrag aussehen: „Als Wein zum Abendessen sehr gut, allein für mich etwas kräftig. Würde ich für dieses Gericht wieder nehmen.“ Oder: „Gin pur interessant, im verwendeten Tonic kaum noch zu erkennen. Nächstes Mal anders kombinieren.“
Vergleiche Wein, Whisky und Gin dabei nicht, als wären es dieselben Produkte. Eine hohe Bewertung für einen Riesling sagt wenig darüber, welchen Whisky du magst. Aussagekräftiger sind Muster innerhalb einer Getränkeart und ähnlicher Situationen.

Was persönliche Empfehlungen leisten können
Empfehlungen werden nachvollziehbar, wenn erkennbar ist, worauf sie beruhen: auf deinen bisherigen Bewertungen, auf Eigenschaften einer Flasche oder auf einem konkreten Anlass. Eine Begründung hilft dir, einen Vorschlag einzuschätzen.
Auch eine gut begründete Empfehlung bleibt ein Vorschlag. Dein Geschmack kann sich ändern, und eine neue Flasche darf dich überraschen. Nutze Empfehlungen als Auswahlhilfe und halte fest, ob sie gepasst haben.
Checkliste: Worauf du bei einer Weinverwaltungs-App achten solltest
Bevor du deine ganze Sammlung überträgst, prüfe eine App mit fünf bis zehn typischen Flaschen. Die folgenden Fragen trennen ein schönes Werkzeug von einem, das du nach drei Wochen nicht mehr öffnest.

| Kriterium | Frage an die App |
|---|---|
| Erfassung | Wie viele Schritte brauche ich für eine Flasche, und kann ich erkannte Angaben korrigieren? |
| Datenmodell | Hält sie Jahrgang, Flaschengröße, Abfüllung und Batch auseinander? |
| Lagerorte | Kann ich eine Menge auf mehrere Orte verteilen und umräumen, ohne die Gesamtzahl zu verfälschen? |
| Getränkearten | Passen Wein und Whisky mit ihren eigenen Angaben in dieselbe Sammlung? |
| Offline | Finde ich meinen Bestand im Keller auch ohne Netz? |
| Import | Kann ich meine Excel- oder CSV-Liste übernehmen, mit Vorschau vor dem Speichern? |
| Export | Kann ich meine Daten mitnehmen – und was genau umfasst der Export? |
| Privatsphäre | Was sehen andere, was bleibt privat, wer darf meinen Bestand ändern? |
| Kosten | Welche Grenzen hat die kostenlose Stufe: Flaschen, Scans, Geräte, Export? |
So verwaltest du Wein und Whisky mit Gustofolio
Gustofolio verbindet Flaschenerfassung, Lagerorte und persönliche Bewertungen. Die Sammlungsfunktionen sind für Wein und Whisky gebaut; das öffentliche Getränkelexikon behandelt zusätzlich Gin, Rum, weitere Getränke und Cocktailrezepte.

1. Erfassen: Etikett fotografieren und Angaben prüfen
Fotografiere die Flasche und kontrolliere die erkannten Angaben. Beim Wein zählen vor allem Erzeuger, Name und Jahrgang, beim Whisky die genaue Abfüllung. Ein Hinweis auf einen bereits vorhandenen Eintrag hilft dir, Nachkäufe zuzuordnen. Die abschließende Prüfung bleibt sinnvoll, gerade bei ähnlich gestalteten Etiketten.
2. Einräumen: den tatsächlichen Lagerplatz hinterlegen
Ordne den Bestand einem Lagerort zu und ergänze bei Bedarf Regal, Reihe, Fach oder Stellplatz. Vier Flaschen im Keller und zwei im Kühlschrank bleiben so auseinanderzuhalten. Räumst du sie später um, änderst du einfach ihren Ort.
3. Auswählen: vorhandene Flaschen und eigene Eindrücke nutzen
Beim nächsten Anlass ziehst du deine Sammlung und deine bisherigen Bewertungen heran. Gustofolio betrachtet die Geschmacksprofile für Wein und Whisky getrennt. Persönliche Vorschläge helfen bei der Auswahl; die Begründung und deine eigene Erfahrung entscheiden, ob ein Vorschlag zu deinem Abend passt.
4. Bewerten: eine brauchbare Erinnerung hinterlassen
Ergänze zur Bewertung einen kurzen Satz über Geschmack und Anlass. „Zum Pilzgericht passend, allein für mich zu kräftig“ sagt dir beim nächsten Einkauf mehr als eine Zahl ohne Zusammenhang. Beim Whisky hilft zusätzlich die Angabe, ob du pur oder mit Wasser probiert hast.
5. Wiederfinden: auch im Keller ohne Netz
Gustofolio kann deinen Keller als lokale Kopie auf deinem Gerät bereitstellen. Ist sie vollständig geladen, funktionieren Bestand, Buchen und Verschieben auch ohne Netz. Für die erste Einrichtung und das Aktualisieren der Kopie brauchst du eine Verbindung; Etikettenerkennung und Community benötigen weiterhin Internet.
Willst du deine Sammlung auch außerhalb der App nutzen, stehen die Bestandsexporte als CSV, Excel und PDF bereit.
Häufige Fragen zu Wein-Apps und Getränkeverwaltung
Die Fragen, die bei der Suche nach einer Wein-App, Whisky-App oder Getränkeverwaltung am häufigsten auftauchen – kurz beantwortet.
Welche Wein-App ist die beste?
Eine beste Wein-App für alle gibt es nicht. Die beste ist die, die deine häufigste Aufgabe am schnellsten erledigt: Etiketten erkennen, Bestand und Lagerorte verwalten oder Verkostungen festhalten. Teste zwei, drei Anwendungen mit einem Wein, den du mehrfach besitzt, und mit zwei Jahrgängen. So siehst du, ob Erfassung, Suche und Bestandsänderung zu dir passen.
Gibt es eine App für Wein und Whisky zusammen?
Ja. Eine gemeinsame Getränke-App ist sinnvoll, wenn sie die Angaben jeder Getränkeart unterstützt: Jahrgänge beim Wein, genaue Abfüllungen beim Whisky. Die gemeinsame Übersicht sollte diese Unterschiede bewahren, statt alles in dieselben Felder zu pressen. Gustofolio führt Wein und Whisky als eigene Produktarten in einer Sammlung.
Brauche ich für Wein, Whisky und Gin verschiedene Apps?
Nicht grundsätzlich. Prüfe bei einer gemeinsamen App, ob Jahrgänge beim Wein, Abfüllungen beim Whisky und eigene Kombinationen beim Gin abbildbar sind. Fehlt ein Feld, hilft oft eine gut auffindbare Notiz.
Lohnt sich eine Getränke-App bei wenigen Flaschen?
Ja, wenn du häufig Informationen suchst, die du bisher nirgends festhältst. Auch bei einer kleinen Sammlung helfen ein Etikettenfoto und eine gute Notiz. Überblickst du deinen Bestand mühelos und brauchst keine weiteren Angaben, genügt vielleicht eine einfache Liste.
Ist eine Whisky-App dasselbe wie eine Weinkeller-App?
Beide verwalten Flaschen und Bewertungen, doch die wichtigen Details unterscheiden sich. Beim Wein spielen Jahrgang, Bestand und Trinkfenster eine große Rolle, beim Whisky Abfüllung, Alkoholgehalt, Batch und Verkostungseindrücke. Entscheidend ist das Datenmodell der Anwendung, nicht ihr Name.
Kostenlose Wein-App oder Abo: Was lohnt sich?
Das hängt davon ab, was du regelmäßig nutzt. Für eine kleine Liste reichen oft kostenlose Grundfunktionen. Ein bezahltes Angebot lohnt sich, wenn es Funktionen bietet, die du wirklich brauchst, etwa umfangreiche Erfassung, Zusammenarbeit oder Export. Vergleiche die tatsächlichen Grenzen: Anzahl der Flaschen, Umfang der Scans, Gerätezugriff und was mit deinen Daten passiert, wenn du ein Abo beendest.
Kann eine App erkennen, ob ein Wein noch gut ist?
Eine App kann bekannte Informationen und deine Lagerangaben zusammenführen. Den tatsächlichen Zustand einer ungeöffneten Flasche kann sie anhand eines Etikettenfotos aber nicht zuverlässig beurteilen. Ein empfohlenes Trinkfenster ersetzt keine Prüfung der konkreten Flasche.
Wie zuverlässig ist ein Weinscanner?
Das hängt von der Anwendung, der Bildqualität und der Flasche ab. Kontrolliere besonders Jahrgang, Variante und Flaschengröße. Ein guter Scanner lässt dich unklare Ergebnisse korrigieren und bietet einen manuellen Weg, wenn er keine passende Zuordnung findet.
Kann ich meine Excel-Weinliste in eine App übernehmen?
Ja, wenn die Anwendung ein passendes Importformat unterstützt. In Gustofolio läuft der Import als CSV mit Kopfzeile, Vorschau und Auswahl eines Lagerorts. Speichere deine Excel-Liste dafür als CSV und kontrolliere die Zuordnung vor dem Übernehmen; eine Mustervorlage steht im Abschnitt zum Import.
Funktioniert eine Wein-App ohne Internet?
Das hängt von der Funktion ab. Bei Gustofolio lassen sich nach dem vollständigen Laden der lokalen Kellerkopie Bestand, Buchen und Verschieben offline nutzen. Etikettenerkennung und Community brauchen eine Verbindung. Bereite den Offline-Zugriff vor, solange du noch Netz hast.
Wie dokumentiere ich geöffnete Spirituosen?
Ein Öffnungsdatum, eine grobe Füllstandsangabe und eine kurze Geschmacksnotiz sind ein guter Anfang. Beachte zusätzlich die Lagerhinweise des Herstellers. Eine ungenaue, aber gepflegte Übersicht ist nützlicher als ein nie aktualisiertes Milliliterverzeichnis.
Kann ich Gin und Rum genauso verwalten wie Wein?
Bestand, Standort und eigene Notizen sind bei allen Getränkearten sinnvoll. Die Produktangaben unterscheiden sich: Beim Wein ist der Jahrgang wichtig, beim Gin eher die genaue Variante und deine bevorzugte Mischung. Ob es dafür eigene Kategorien gibt, hängt von der App ab. Die hier beschriebenen Gustofolio-Sammlungsfunktionen beziehen sich auf Wein und Whisky.
Was passiert mit leer getrunkenen oder verschenkten Flaschen?
Sie gehören nicht mehr zum verfügbaren Bestand. Ihre Daten können trotzdem erhalten bleiben, etwa als frühere Verkostung. So findest du einen Lieblingswein wieder, obwohl keine Flasche mehr im Regal liegt. Prüfe bei der App-Wahl, wie dieser Wechsel umgesetzt ist.
Starte mit einem Regal und einem klaren Ablauf
Nimm dir zuerst einen Lagerort vor. Erfasse die Flaschen mit eindeutiger Bezeichnung, Menge und Standort. Ergänze bei deinen Favoriten eine Notiz, die dir beim nächsten Einkauf hilft. Dann probierst du den ganzen Ablauf aus: eine Flasche finden, umräumen, entnehmen und den Bestand kontrollieren.
So merkst du schnell, ob deine Sammlung deine Fragen beantwortet. Den Rest ergänzt du nach und nach – vom Weinregal über die Whisky-Vitrine bis zur Hausbar.
