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Rebsorten in der Region Oregon & Willamette Valley

Zwei Sorten

Rebsorten

Zwei Sorten tragen den Schaumwein des Willamette Valley: Pinot Noir und Chardonnay. Das sind zwei der wichtigsten Trauben der Champagne, und beide fühlen sich im kühlen Tal wohl. Eine Appellation, die Sorten oder Anteile festlegt, gibt es hier nicht, jedes Haus entscheidet selbst.

Der Pinot Noir reift früh, hat eine dünne Schale und zeigt schon bei mäßigem Zuckergehalt Aromen von roten Beeren. Für Schaumwein ist das ein Vorteil, denn der Wein bleibt schlank und behält seine Säure. Chardonnay liefert die Gegenseite: Zitrus, Apfel und ein Gerüst, das auch nach Jahren auf der Hefe nicht zusammenfällt.

Dieselbe Rebzeile kann je nach Lesetermin einen vollen Rotwein oder die Basis für einen Brut liefern. Wer Schaumwein will, entscheidet also schon im Weinberg, wann er pflückt.

Wie die Anteile ausfallen, zeigt der Mineral Springs Brut Rosé von Soter: Der Jahrgang 2019 besteht nach Angaben des Hauses aus 81 Prozent Pinot Noir und 19 Prozent Chardonnay. Ein Rosé-Schaumwein mit so viel Pinot trägt Frucht und Körper, der Chardonnay gibt Frische dazu.

Rosé-Schaumwein bekommt seine Farbe entweder durch kurzen Kontakt des Mostes mit den roten Schalen oder durch einen Schuss Rotwein, der vor der zweiten Gärung zugefügt wird. In der Champagne ist das Mischen ausdrücklich erlaubt.

Auch aus Pinot Noir allein kann ein weißer Schaumwein entstehen. Das nennt man Blanc de Noirs, weiß aus Schwarzem: Der Saft der roten Trauben ist hell, die Farbe sitzt in der Schale und gelangt bei sanftem Pressen nicht in den Wein. Gruet in New Mexico, das nach eigenen Angaben mit Pinot Noir und Chardonnay arbeitet, zählte zu seinen ersten Weinen einen Blanc de Noirs aus dem Jahrgang 1987, ausgeliefert ab 1989.

Dazu im Lexikon

Chardonnay: Sorte, Stil und HerkunftSpätburgunder und Pinot Noir im Porträt
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft