Region & Geschichte in der Region Aostatal

Römer, Mönche, Genossenschaft

Region & Geschichte

Aosta liegt am Fuß des Mont Blanc. Genau dort gruben Archäologen Traubenkerne aus der Bronzezeit aus, älter als jede Schrift über Wein in diesem Tal, und die Römer machten aus diesem Zufallsfund später ein festes System entlang der Dora Baltea. Sie bauten sogar eine eigene Straße durchs Tal, die Via delle Gallie. Tongefäße aus dem ersten Jahrhundert, gefunden nahe Aosta, belegen: Der Wein floss bis zu den Garnisonen am Gran San Bernardo.

Die erste schriftliche Spur ist eine Schenkungsurkunde. Sie stammt aus dem Jahr 1032 und nennt einen einzelnen Weinberg beim Namen. Danach wuchs die Fläche über Jahrhunderte, getragen von Adelshäusern und Klöstern, bis sie im neunzehnten Jahrhundert ihren Höchststand erreichte, und dann kam der Einbruch: Reblaus, Pilzkrankheiten, Industrialisierung und billiger Bahnwein aus dem Piemont ließen halb verlassene Terrassen zurück. Wer konnte, verließ das Tal Richtung Fabrik.

1951 kam die Wende, und sie kam über eine Schule. Schweizer Chorherren vom Hospiz Grand-Saint-Bernard übernahmen die praktische Landwirtschaftsschule des Tals und drehten das Ziel um: weg von der Menge, hin zur Qualität. In den Siebzigerjahren folgten die ersten Genossenschaftskellereien. Sie bündelten winzige Parzellen, die allein nie überlebt hätten.

1971 wurde Donnas die erste eigene DOC des Tals. Vierzehn Jahre später ging die Region weiter, als je eine Region zuvor in Italien gegangen war: eine einzige regionale DOC namens Vallée d'Aoste, die alle sieben Unterzonen unter einem Dach vereinte. Seit März 2022 bündelt ein gemeinsames Konsortium 39 Weingüter. Zusammen bewirtschaften sie kaum vierhundert Hektar Reben, kleiner als viele einzelne Weingüter anderswo.

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft

Dürfen wir messen, wie Gustofolio benutzt wird? Dafür würden wir Google Analytics laden und ein Cookie auf deinem Gerät speichern. Das hilft uns zu sehen, welche Bereiche gebraucht werden — mehr nicht. Inhalte deiner Sammlung werden dabei nicht übertragen.

Ohne deine Zustimmung passiert nichts davon, und Gustofolio funktioniert vollständig weiter. Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.