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Hopfen in der Region Hennegau

Bittere und Duft

Hopfen

Wie bitter ist ein Saison? Der Leitfaden der Bierrichter nennt 20 bis 35 Bittereinheiten (IBU), also eine spürbare, aber nicht scharfe Bittere. Sie soll das Bier trocken abschließen lassen, nicht überdecken, was die Hefe an Würze und Frucht mitbringt.

Im 19. Jahrhundert bauten die großen Höfe des Hennegaus Gerste und Hopfen an, um Bier für die Feldarbeiter zu brauen. Jeder Hof gab seinem Bier damit eine eigene, bodenständige Note, und es galt als selbstverständlich, die Zutaten vom eigenen Feld zu holen.

Hopfen macht zwei verschiedene Dinge. Wird er lange mitgekocht, bringt er Bittere, die das Malz ausgleicht. Kommt er spät in die Würze oder kalt in den fertigen Tank, bringt er Duft nach Blüten, Zitrus oder Kräutern, aber kaum Bittere. Der zweite Weg heißt Kalthopfung oder Dry Hopping.

Die Brasserie Dupont zeigt das mit ihrem Saison Dry Hop. Es ist ein Saison Dupont, dem zusätzlich die steirische Sorte Styrian Wolf kalt zugegeben wird. Nach Angaben der Brauerei entstehen dabei Noten von Grapefruit, Blüten und exotischen Früchten.

Der Gegenentwurf ist ein Dubbel oder Tripel der Trappisten. Dort sollen Hefe und Malz den Ton angeben, und die Bittere bleibt Begleiter, der den Zucker ausgleicht, damit das Bier nicht süßlich wirkt. Ein Tripel kommt auf 20 bis 40 Bittereinheiten, ein Dubbel auf 15 bis 25, und beide wirken dennoch weicher als ein Saison, weil der Körper voller ist.

Dazu im Lexikon

Malz und HopfenIPA: Hopfen im Vordergrund
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft