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Malz & Getreide in der Region Erding & Holzland

Weizen vor Gerste

Malz & Getreide

Aus welchem Getreide besteht Weißbier? Hauptsächlich aus Weizenmalz, dazu kommt Gerstenmalz. Die Erdinger Weißbräu nennt als Zutaten Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe. Eine Faustregel der Branche verlangt mindestens die Hälfte Weizenmalz, einen geprüften Gesetzestext dazu gibt es in diesem Material nicht.

Malz entsteht, wenn man Getreide in Wasser einweicht und keimen lässt, bis es Enzyme bildet, und es dann trocknet. Dieses Trocknen heißt Darren. Wer hell darrt, bekommt helles Malz mit Brotgeruch, wer länger und heißer arbeitet, bekommt Karamell oder Röstnoten.

Die Urweiße der Erdinger Weißbräu verwendet nach Brauereiangabe ein Karamellmalz, das den herben, vollen Ton liefert. Dunkles Weizenbier bekommt seine Farbe aus dunkel gedarrtem Malz. Dem hellen Weißbier genügen helle Malze, das Bier bleibt goldgelb bis hellgelbbraun.

Weizen verhält sich im Sudhaus anders als Gerste. Er hat keine Spelzen, jene Schalen, die sonst beim Läutern, dem Abtrennen der Würze vom Treber, als Filter dienen. Brauer arbeiten deshalb vorsichtiger und lassen ihn langsamer ablaufen.

Dass die Brauerei Weizen und Gerste sorgfältig auswählt, gehört zu ihren Aussagen. Woher das Getreide stammt, ist hier nicht belegt. Eine Mälzerei in Erding wird nicht behauptet.

Für den Geschmack zählt am Ende das Zusammenspiel. Weizen gibt dem Bier den weichen, leicht säuerlichen Ton und die cremige Schaumkrone, Gerste die Fülle und die Farbe. So entsteht das Bild, das man mit einem Weißbierglas in der Hand verbindet. Wer Weißbier trinkt, schmeckt also zwei Getreide gleichzeitig.

Dazu im Lexikon

Malz und HopfenWeizenbier erklärt
ZurückWasser & BodenWeiterHopfen

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft