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Bierstile in der Region Ingolstadt & Reinheitsgebot

Helles, Pils, Weißbier

Bierstile

Ein Bier nach dem Reinheitsgebot ist ein Rahmen und kein Stil. Innerhalb dieses Rahmens entstehen in Ingolstadt drei Leitbiere, die man in jedem Wirtshaus der Stadt findet: Helles, Pils und helles Weißbier. Die Zahlen unten sind Wettbewerbsspannen des Leitfadens der Bier-Preisrichter (BJCP), kein Rezept einer Brauerei.

Das Helle ist golden, malzig und mild gehopft. Die Stammwürze, also der gelöste Zucker vor der Gärung, liegt bei etwa 11 bis 12 Grad Plato. Ein Pils ist dagegen trockener und bitterer, und es ist in Deutschland ein Gattungsname, keine Marke.

Das helle Weißbier unterscheidet sich von beiden durch die obergärige Hefe. Es schmeckt nach Banane, Nelke und frischem Brot, und es ist meist trüb, weil die Hefe im Glas bleibt. Gefiltert heißt es Kristallweizen. Für Bayern gilt auch beim Weißbier: kein Zucker.

Wer vergleicht, merkt rasch den Unterschied zwischen Gärung und Stil. Helles und Pils sind untergärig und klar, Weißbier obergärig und trüb. Alle drei dürfen sich auf das Gebot berufen, und doch schmecken sie völlig verschieden.

In der Stadt sind alle drei zu finden. Herrnbräu zeigt das helle Weißbier als Hefeweißbier Hell und das untergärige Pils als Premium Pils, Nordbräu führt Pils, Helles und Kellerbier. Das Kellerbier ist kein eigener Rahmen, sondern ein Helles oder Märzen, das ungefiltert und naturtrüb in das Glas kommt. Wer die drei Gärungen nebeneinander probiert, versteht am schnellsten, was das Reinheitsgebot erlaubt und wie viel Spielraum es lässt.

Der SteckbriefBierstil antippen

Hellesuntergärig

Stammwürze
11–11,9 °P
Alkohol
4,7–5,4 % vol
Bittere
16–22 IBU
Farbe
6–10 EBC

Goldgelb, weich im Malz, mild gehopft, klar.

Dazu im Lexikon

Pils und HellesWeizenbier erklärt
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft