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Verkosten in der Region Bretagne

Dunkel, nussig, herb

Verkosten

Wie schmeckt ein Buchweizenbier? Das Telenn Du ist dunkelbraun und schmeckt nach Röstmalz mit einer feinen Herbe, die an die Galette erinnert. Buchweizen hat auch im Brot eine leicht nussige, erdige Note, und im Bier kommt sie ähnlich zur Geltung. Es ist mit 4,5 Prozent Alkohol kein schweres Bier, und gerade das macht es zum Essen so brauchbar.

Zum Vergleichen eignen sich Biere von Coreff, der Ambrée etwa mit Karamellnote, der Brune mit mehr Röstmalz. Beide dienen hier nur als Geschmacksbeispiel.

Telenn Du gibt es auch in der großen 75-cl-Flasche, die man zu zweit teilt. Ein Glas mit Stiel oder eine Tulpe fängt das Aroma ein, ein einfacher Becher tut es zur Not auch. Glas und Flasche sollten sauber sein, damit der Schaum nicht zusammenfällt.

Die passende Temperatur liegt bei etwa acht bis zehn Grad. Kälter schmeckt man nur noch wenig, wärmer wirkt das Bier plump. Beim Einschenken hält man das Glas schräg und lässt das Bier an der Wand ablaufen, am Ende stellt man es gerade und gibt dem Schaum eine Fingerbreite.

Beim Probieren hilft ein ruhiger Dreischritt: erst riechen, dann einen kleinen Schluck im Mund bewegen, dann auf den Abgang achten. Bei einem Buchweizenbier lohnt es sich, auf die Herbe am Ende zu achten, denn sie ist sein Erkennungszeichen. Wer dazu etwas Galette isst, merkt schnell, warum beides in der Bretagne zusammengehört.

Dazu im Lexikon

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