Gustofolio
GetränkelexikonErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilenRoadmap
GetränkelexikonErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilenBeta-RoadmapKonto erstellen
AnmeldenKonto erstellen
GetränkelexikonLexikonWissensreiseReisenThemenweltenThemenAlle ArtikelArtikelCocktailrezepteCocktails
  1. Alle Reisen
  2. ›
  3. Bier-Reise
  4. ›
  5. Westeuropa
  6. ›
  7. Großbritannien
  8. ›
  9. England
  10. ›
  11. Kent
  12. ›
  13. Station 7 von 8
Verkosten in der Region Kent

Pint im Pub

Verkosten

Wie schmeckt ein Bier aus Kent? Man nehme ein Glas Spitfire von Shepherd Neame: bernsteinfarben, mit einem Aroma nach Orangenmarmelade und Toast, am Ende leicht trocken. Nach Angaben der Brauerei wurde das Bier 1990 zum 50. Jahrestag der Luftschlacht um England erstmals gebraut. Es ist ein typisches Beispiel für Kentish Ale.

Das zweite Beispiel ist Bishops Finger, ein dunkleres, vollmundigeres Bier mit Toffee und Dörrobst. Laut Brauerei wird es seit 1958 gebraut, es ist also einer der älteren Namen unter den britischen Flaschenbieren.

Als dritten Anker taugen die Biere aus Fässern kleiner Brauereien in Kent, die den East Kent Goldings in den Vordergrund stellen. Wer Goldings pur probieren will, sucht Bitter, die mit dieser Sorte gehopft sind: Man schmeckt eine zarte, blumige Würze statt Zitrusfeuerwerk.

Serviert wird Cask Ale in England aus dem Keller bei etwa 11 bis 13 Grad. Das ist kühl, aber nicht eiskalt, denn bei großer Kälte verschwinden die feinen Aromen. Der Wirt zieht das Bier mit der Handpumpe, dem Beer Engine, in ein Pintglas. Ein Pint fasst 568 Milliliter, das halbe Pint die Hälfte.

Beim Probieren zählt zuerst der Duft: Keks, Marmelade, Blumen. Dann kommt der Körper, danach die Bittere im Abgang. Schaum ist bei englischem Cask Ale dünner als bei deutschem Fassbier, und das ist so gewollt. Die Kohlensäure ist sanft, das Bier wirkt dadurch runder und lässt sich langsam trinken.

Dazu im Lexikon

Bier richtig verkostenBier zum Essen
ZurückBierstileWeiterEssen & Bierkultur

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft