
Bitter und Mild
Bierstile
Was ist ein Best Bitter? Es ist ein kupferfarbenes bis goldbraunes Ale mit 3,8 bis 4,6 Prozent vol, schwacher Hopfenwürze und einem Malzkörper, der an Brot und Toffee erinnert. Brains SA, das Leitbier der Marke, gilt als malziges Best Bitter. Es schmeckt trockener als ein Pale Ale, hat aber weniger Hopfenfrucht als ein IPA.
Was ist ein Dark Mild? Es ist ein dunkelbraunes Ale mit nur 3 bis 3,8 Prozent vol, leicht geröstet und mit einem Hauch Schokolade. „Mild“ bedeutete ursprünglich nicht „dunkel“, sondern ein junges, noch nicht lange gereiftes Bier. Erst später wurde daraus eine Stilbezeichnung. Tomos Watkin aus Swansea führt ein Dark Mild mit 3,4 Prozent im Programm.
Der Unterschied zu Porter und Stout liegt in Stärke und Röstintensität. Ein Dark Mild ist leichter, weniger bitter und viel weniger bitter-röstig als ein irischer Stout. Wer vom Bitter zum Mild wechselt, trinkt also meist kein stärkeres, sondern ein sanfteres Bier.
Für Welsh Ale gibt es keine eigene Stilnorm. Die Brauereien orientieren sich an den englischen Vorbildern, geben ihren Bieren aber walisische Namen. Cwtch von Tiny Rebel bezeichnet ein rotes Ale, und das walisische Wort meint eine Umarmung oder ein kuscheliges Eckchen. So sprechen die Bierdeckel im Pub Walisisch, auch wenn das Rezept englische Wurzeln hat. Wer Welsh Ale bestellt, bekommt deshalb in aller Regel ein englisch geprägtes Bitter mit walisischem Namen und lokalem Stolz.
Best Bitterobergärig
- Stammwürze
- 10–11,9 °P
- Alkohol
- 3,8–4,6 % vol
- Bittere
- 25–40 IBU
- Farbe
- 16–32 EBC
Kupfer bis Goldbraun, Brotkruste und Toffee, mäßig bitter, trockener Abgang.