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Verkosten in der Region Friaul & Venetien

Kühl, golden, leicht

Verkosten

Wie schmeckt ein Lager aus Friaul oder Venetien? Es ist goldgelb, die Schaumkrone steht kurz, und im Duft liegen Getreide, Brot und ein Hauch Heu. Im Mund ist es leicht, mit sanfter Süße und wenig Bittere, im Abgang trocken genug, um nach dem nächsten Bissen Essen wieder frisch zu wirken.

Als Beispiele eignen sich Birra Moretti Baffo d'Oro für den bekannten Standard, Birra Castello aus San Giorgio di Nogaro für ein friulanisches Lager und Birra Pedavena aus Feltre, die das alpine Quellwasser betont. Für die Craft-Szene stehen das Birrificio Gjulia und Bondai aus Sutrio.

Das Lager trinkt man gut gekühlt, bei etwa 5 bis 7 Grad. Bei dieser Temperatur bleibt es frisch und schlank. Wird es zu warm, tritt die Süße stärker hervor, und der Hopfen wirkt flach.

Als Glas dient meist ein hohes Pokalglas oder ein Boccale, ein Henkelglas, mit dem man in Italien Fassbier bekommt. Pale Ales gehören in eine Tulpe oder ein Nonic-Glas, damit sich ihre Düfte sammeln.

Fassbier wird in Italien oft nach Größen bestellt. Üblich sind „piccola“ für die kleine Menge, etwa 0,2 Liter, und „media“ für die mittlere, etwa 0,4 Liter. Beim Einschenken hält man das Glas schräg und richtet es auf, wenn es halb voll ist. So entsteht eine feine, haltbare Schaumkrone. Die Schaumkrone schützt das Bier vor Luft und hält Duftstoffe im Glas.

Dazu im Lexikon

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