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Malz & Getreide in der Region Südtirol

Pustertaler Gerste

Malz & Getreide

Gelbe Getreidefelder gibt es in Südtirol vor allem im Vinschgau und im Pustertal. Dort wächst Gerste, aus der Brauer Malz machen lassen. Die Farbe des Biers, so heißt es oft, erinnert an diese Felder im Spätsommer.

Wie wird aus Gerste Malz? Die Körner kommen zuerst in Wasser und beginnen zu keimen, danach stoppt der Mälzer das Wachstum durch Wärme. Dieses Trocknen heißt Darren. Je länger und heißer die Körner im Darrofen liegen, desto dunkler und röstiger wird später das Bier.

Auf dem Land selbst ist die Mälzerei eine junge Idee. 1997 entstand im Pustertal der Plan, eine Mälzerei und eine Brauerei zu gründen und dabei den Anbau von Braugerste vor Ort zu fördern. Aus dieser Idee ging die Pustertaler Freiheit hervor, eine Brauerei, die auf ihren regionalen Bezug setzt.

Ein helles Malz, wie es für Pils und Export gebraucht wird, ist nur schwach gedarrt. Es gibt dem Bier die goldgelbe Farbe, einen Geschmack nach frischem Brot und eine zarte Süße, die die Bittere ausgleicht.

Für Forst Sixtus kommt dunkleres Malz dazu. Das Bier wurde nach Angaben der Brauerei erstmals 1901 gebraut und ist ein Doppelmalz-Bier: Es schmeckt nach geröstetem Malz, hat eine tiefe Farbe und eine würzige Karamellnote. Dunkles Malz bringt diese Töne, weil bei starker Hitze Zucker und Eiweiß aus dem Korn miteinander reagieren. Backen und Braten laufen nach demselben Prinzip.

Dazu im Lexikon

Malz und Hopfen erklärtPils und Helles
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