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Hopfen in der Region Hokkaido & Sapporo

Sorachi Ace

Hopfen

Hopfen wächst auf Hokkaido, und eine Sorte trägt den Namen der Gegend. Der Sorachi Ace wurde bei Sapporo Breweries gezüchtet und im Bezirk Sorachi angebaut, rund um die Gemeinde Kamifurano.

Die Brauerei hat weitere eigene Sorten entwickelt, darunter den Furano Honoka. Für das Black Label nennt sie ausschließlich Hopfen aus Furano. Er steht dort in Gerüsten, an denen sich die Reben hochwinden, und wird im Sommer geerntet, rund um den August.

Hopfen gibt dem Bier zwei Dinge. Die Bittere stammt aus den Alphasäuren der Dolden, die man beim Kochen der Würze löst (die Würze ist die zuckrige Flüssigkeit vor der Gärung). Das Aroma steckt in den ätherischen Ölen, die bei kurzer Kochzeit oder später beim Stopfen erhalten bleiben.

Im Sapporo Classic und anderen Lagerbieren sorgt der Hopfen für eine milde, saubere Bittere, die unter 25 IBU bleibt (IBU ist die Maßeinheit für Bittere), ohne dass er laut hervortritt. Wer ihn schmecken will, trinkt langsam und nicht eiskalt und achtet auf den Abgang, der leicht grasig oder zitronig ausfallen kann.

Nicht alles kommt von der Insel. Okhotsk Beer in Abashiri verwendet nach eigenen Angaben Hopfen aus der Hallertau in Deutschland und aus Tschechien. Dort braut man nach deutscher Art, und der Hopfen folgt dem Rezept. Wer ein Bier aus Hokkaido probiert, schmeckt also nicht immer Hopfen von der Insel, sondern manchmal einen bewusst gewählten Klassiker aus Europa.

Dazu im Lexikon

Malz und HopfenIPA: Hopfenstil
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