
Pale Ale, IPA
Bierstile
Was ist ein West Coast IPA? Es ist ein klares, goldenes bis kupferfarbenes, trockenes und stark gehopftes Ale mit Aromen von Grapefruit, Kiefernharz und Zitrus. Der Name sagt es: Der Stil kommt von der amerikanischen Pazifikküste, ist aber in British Columbia längst eigen geworden. Der BJCP-Leitfaden führt ihn als American IPA.
Wie unterscheidet er sich vom Pale Ale? Das American Pale Ale ist die kleinere Schwester. Es hat weniger Stammwürze, weniger Alkohol und weniger Bittere, bleibt dafür leichter und sitzt auf vielen Tresen als Standardbier. Das IPA geht in allem weiter: mehr Hopfen, mehr Kraft, längerer Abgang.
Von Hazy IPA ist ein West Coast IPA leicht zu unterscheiden. Das Hazy ist trüb, saftig und mit wenig spürbarer Bittere, das West Coast ist glasklar und herb. Beide teilen den Hopfen, aber sie wollen Verschiedenes: das eine Fruchtsaft, das andere Schärfe. Der Hazy-Stil kommt nach BJCP auf 6 bis 9 Prozent Alkohol und liegt damit oft über dem klassischen West Coast.
Neben diesen beiden gibt es in den Brauhäusern der Provinz natürlich alles andere, von Lagerbier bis Sauerbier. Wer in einen Probierraum geht, findet meist zuerst ein Pale Ale, ein IPA und dazu wechselnde Saisonsude, etwa mit Früchten aus dem Okanagan-Tal. Auf Granville Island und in Kelowna gehört das IPA fast überall zur festen Auswahl, und der Alkoholgehalt liegt meist zwischen 5,5 und 7,5 Prozent, beim Pale Ale zwischen 4,5 und 6,2 Prozent.
West Coast IPAobergärig
- Stammwürze
- 13,8–17,1 °P
- Alkohol
- 5,5–7,5 % vol
- Bittere
- 40–70 IBU
- Farbe
- 12–28 EBC
Klar, goldgelb bis kupfern, Grapefruit und Harz, trocken, deutliche Bittere.