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Verkosten in der Region Mexiko-Stadt & Toluca

Eiskalt, mit Limette

Verkosten

Wie schmeckt ein mexikanisches Lager? Hell, leicht, mit etwas Brot und Mais in der Nase, einer feinen Süße und wenig Bittere. Es ist kein Bier zum Grübeln, sondern eines für den Durst nach einem heißen Tag oder einem scharfen Gericht.

Vier Beispiele eignen sich zum Vergleichen. Modelo Especial als helles Lager mit etwas mehr Körper, Corona Extra als besonders leichte Variante, Victoria als das Bier aus Toluca mit der längsten Geschichte und Negra Modelo als dunkles Gegenstück. Wer die Craft-Szene der Hauptstadt kosten will, findet Cru Cru oder Monstruo de Agua.

Serviert wird die Flasche meist direkt, ohne Glas, manchmal mit einer Limettenspalte im Hals. Wie die Limette dorthin kam, ist ungeklärt. Für die Michelada gibt es das Glas mit Salzrand, das man vorher mit Limettensaft befeuchtet, damit das Salz haftet.

Die Temperatur ist der wichtigste Punkt. Mexikanisches Lager schmeckt am besten sehr kalt, bei drei bis fünf Grad. Wärmer wird es schnell langweilig, weil der Malzton zu süß hervortritt. Dunkles Bier wie Negra Modelo darf etwas wärmer sein, dann zeigt es mehr Karamell.

Beim Einschenken in ein Glas hält man es schräg und lässt das Bier an der Wand entlanglaufen. So bleibt die Kohlensäure erhalten, und der Schaum bleibt fein. Wer die Flasche lieber pur trinkt, sollte sie nicht lange in der Sonne stehen lassen, denn in zehn Minuten ist aus eiskalt lauwarm geworden.

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