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Bierstile in der Region Niederländisch-Limburg

Pils, Wit, Tripel

Bierstile

Welche Bierstile gehören zu Limburg? Das Pils steht an erster Stelle, in Edel-Ausführung bei Alfa, als Bio-Variante bei Gulpener und als Brand Pilsener. Alfa Edel Pils wurde bei den World Beer Awards Stilsieger in der Kategorie Classic Pilsener, das ist die Selbstauskunft der Brauerei.

Das Limburger Pils hat die klassische Gestalt: goldgelb, klar, mit weißer Schaumkrone und dem trockenen, leicht bitteren Abgang eines untergärigen Bieres. Verglichen mit norddeutschem Pils wirkt es oft ein Stück runder, weil die Bittere weniger scharf auftritt.

Das Witbier Korenwolf von Gulpener hat 5,0 Prozent und ist ein trübes, helles Weizenbier mit Gewürznoten. Es unterscheidet sich vom bayerischen Weißbier, das nach Banane und Nelke schmeckt, durch seine leichte Zitrus- und Würzigkeit und die geringere Fülle.

Das Gerardus-Kloosterbier gibt es als Blond, Dubbel und Tripel. Das Wort Kloosterbier ist hier ein Stilname, es bedeutet nicht, dass Mönche brauen. Die Tripel hat laut Brauerei 8,5 Prozent, eine Dubbel um 7. Das ist stark, aber viel weicher als der Alkohol vermuten lässt.

Dazu kommt die Bockbier-Tradition. Brand führt nach eigenen Angaben mit dem Imperator die älteste Spezialbierart der Niederlande, dazu die Sorten UP und Dubbelbock. Ein Bockbier ist ein starkes, malziges Bier mit mindestens 16 Prozent Stammwürze, so verlangt es die deutsche Bierverordnung für diese Bezeichnung. In den Niederlanden gibt es solche Bockbiere gerade im Herbst, und Brand und Gulpener bieten sie jahreszeitlich an.

Der SteckbriefBierstil antippen

Pilsuntergärig

Stammwürze
11–12,4 °P
Alkohol
4,4–5,2 % vol
Bittere
22–40 IBU
Farbe
4–8 EBC

Goldgelb, klar, feste Schaumkrone, trockener Abgang mit feinem Hopfen.

Dazu im Lexikon

Pils und HellesWeizenbier und Witbier
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft